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Masern breiten sich schnell in Japan aus

Immer mehr Fälle von Masern in Japan

Die Zahl der Masern-Patienten in Japan ist nach den aktuellen Daten des Nationalen Institut für Infektionskrankheiten stark angestiegen.

Vom 1. Januar bis zum 26. Mai wurden 566 Erkrankungen gemeldet. Dies sind mehr als das Doppelte im Vergleich zu 2018, wo 282 Erkrankungen gemeldet wurden, teilte das Institut am Dienstag mit. 2015 galt Japan als gänzlich masernfrei.

Spitzenreiter bei Masern-Infektionen ist die Präfektur Osaka mit 142 Patienten, gefolgt von Tokyo, Kanagawa und Aichi.

Innerhalb von 7 Tagen, nach dem 20. Mai, wurden in Japan 20 neue Patienten gemeldet. Darunter fünf in Kangagawa, Saitama, Fukuoko, Saga und der Präfektur Miyagi.

Experten gehen davon aus, dass ausländische Touristen an dem Ausbruch Schuld sind.

Das Institut fordert gründliche Maßnahmen, da die Krankheit sehr ansteckend ist, bei schwangeren Frauen kann er zu einer Fehlgeburt führen oder einer viel zu frühen Geburt.

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Die japanischen Behörden forderte bereits im Februar die Menschen auf, sich impfen zu lassen. Auch Mitarbeiter von medizinischen Einrichtungen und Kinderbetreuungen mussten sich Impfen lassen. Immer mehr japanische Unternehmen verlangen von ihren Angestellten, dass sie sich impfen lassen. Zuletzt liess die Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) ihre Mitarbeiter gegen Masern impfen.

Außerdem kann es in manchen Fällen zu lebensbedrohlichen Komplikationen wie Lungen- und Hirnhautentzündungen kommen. Deshalb ist die Infektionskrankheit auch in den meisten Ländern meldepflichtig. Selbst die WHO (Weltgesundheitsorganisation) strebt bis heute die weltweite Ausrottung der Masern an, was die Organisation durch Impfungen erreichen will. Masern können durch direkten Kontakt oder durch Tröpfcheninfektion übertragen werden. Der U.N. Children Fund äußerte sich sehr besorgt, da es immer mehr Ausbrüche von Masern auf der ganzen Welt gibt.

Auch in Deutschland gibt es immer mehr Masern-Erkrankungen. Aktuell denken einige Bundesländer und Gesundheitsminister Jens Span über eine Impfpflicht für Schulkinder nach.

Quelle: JT, AS

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