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Seit 2010 zaubert der Bär Menschen in Japan und dem Ausland ein Lächeln aufs Gesicht

Maskottchen Kumamon feiert seinen zehnten Geburtstag

Wenn viele an japanische Maskottchen denken, dann fällt ihnen meistens Kumamon ein. Der schwarze Bär ist das Gesicht der Präfektur Kumamoto und weit über die japanische Landesgrenze bekannt. Am Donnerstag feierte das Bärchen nun seinen zehnten Geburtstag.

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Eigentlich sollte es zu diesem besonderen Anlass eine große Feier für Kumamon geben. Aufgrund der aktuellen Lage rund um den Covid-19 wurde die Veranstaltung jedoch verschoben. Trotzdem ließ es sich das Maskottchen nicht nehmen, sich in einer Botschaft an die Fans zu wenden.

Coronavirus wirkt sich auf die Arbeit des Maskottchens aus

In einer Nachricht heißt es, dass der Bär und seine Fans im Herzen verbunden sind, auch wenn sie sich nicht treffen können. Er wünscht allen, dass sie möglichst schnell wieder zu ihrem normalen Leben zurückkehren können. Es ist dabei nicht das erste Mal, dass Kumamon sich ein wenig einschränken muss.

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Aufgrund des Virus darf er schon seit dem 5. Februar niemanden umarmen oder einen High Five geben. Normalerweise gehört Körperkontakt zu den Shows, die täglich am Kumamon Square stattfinden. Seit dem 22. Februar hat dazu ein Touristeninformationszentrum in seiner Heimat geschlossen. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Fans ganz auf den Bären verzichten mussten. Auf Twitter ist er sehr aktiv und veröffentlicht regelmäßig Fotos.

Bärchen hilft beim Wiederaufbau

Kumamon wurde offiziell im März 2010 von der Präfektur vorgestellt. Als sogenannter Yurukyara sollte er den Kyushu Shinkansen Service bewerben, der 2011 startete. Zu den geplanten Events kam es allerdings aufgrund des Erdbebens und des Tsunamis in der Region nicht. Kumamon erwies sich jedoch trotzdem als nützlich und als Ersatz wurde er ein Unterstützer der Spendenkampagne für das Katastrophengebiet.

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Im April 2016 traf dann die Präfektur ein zerstörerisches Erdbeben. Kumamon half bei der Förderung des Wiederaufbaus und versuchte, den Menschen in den betroffenen Gebieten ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Die Jahre danach wurde der Bär vor allem im Ausland immer beliebter und erreichte zuletzt ein Rekordhoch beim Umsatz durch Fanartikel.

Kyodo

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