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Matsuyama sagt mit einem Bussard Krähenplage den Kampf an

Die japanische Stadt Matsuyama ist nicht nur der Verwaltungssitz der Präfektur Ehime, sondern die größte Stadt der Insel Shikoku. Im Gegensatz zu anderen Großstädten Japans geht es in Matsuyama etwas ruhiger zu. Zumindest bis vor Kurzem, denn seit einigen Wochen belagert ein Schwarm Krähen das Dach des Rathauses, zerreißt Müllsäcke und verteilt Dreck. Da immer mehr Tiere auftauchen, entschloss sich die Stadt zu schweren Geschützen zu greifen.

Ein Wüstenbussard soll das unerwünschte Federvieh vertreiben. Sui ist der Name des Vogels, der jetzt für die Stadt arbeitet. Zusammen mit dem Besitzer Yutaka Yasui soll Sui im Rahmen des Sanierungsprojekts die Krähen vom Rathaus fernhalten. Der Bussard soll die Vögel allerdings nicht verletzen oder töten. Keine leichte Aufgabe für Sui, denn Krähen gehören zum Beuteschema der Art.

Trotz des Risikos wusste sich Matsuyama nicht mehr anders zu helfen. Zuerst versuchte die Stadt, den Vogelschwarm mit hellem Licht zu vertreiben, dass funktionierte jedoch nicht. Der Versuch mit aufgenommenen Schreien des Bussards die Krähen zu erschrecken, gelang gleichermaßen nicht. Daraufhin entschied sich die lokale Regierung Sui anzustellen.

Noch zeigt sich der Vogelschwarm unbeeindruckt

Seit Kurzem gehen nun Sui und Yasui zwei Mal in der Woche auf das Dach. Der Bussard fliegt dabei mehrmals in dem Gebiet, um die Krähen fernzuhalten. Bis jetzt kämpft Sui jedoch noch um die Vorherrschaft. Die Krähen scharen sich zusammen und versuchen den Eindringling zu verjagen. Mit Trainingsködern, die wie Krähen aussehen, will Yasui den Vögeln zeigen, dass sie potenzielle Beute sind. Aufgrund der Intelligenz der Vögel informieren sie sich vermutlich untereinander und warnen vor dem Raubvogel.

Sollte Sui es schaffen, das Territorium deutlich zu markieren, dann hat die Stadt wahrscheinlich bald kein Krähenproblem mehr. Yasui ist zumindest zuversichtlich, was den Erfolg angeht. Er ist seit sieben Jahren als sogenannter Takajo tätig. Zu seinem ungewöhnlichen Beruf kam er, da er bei seinem letzten Job mit den Bussarden in Kontakt kam. Das Gebäude, in dem er als Superintendent tätig war, kämpfte mit Tauben und setzte deswegen gegen sie den Raubvogel ein. Beeindruckt entschied er sich selbst in die Branche einzusteigen und lebt seitdem mit Sui zusammen.

https://www.youtube.com/watch?v=86_cEJS4LWM

Quelle: MSN News Japan, ANN

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