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HomeNachrichten aus JapanMedaillenpodeste für Olympia 2020 sollen aus Plastikmüll bestehen

Plastikmüll aus Haushalten und dem Meer

Medaillenpodeste für Olympia 2020 sollen aus Plastikmüll bestehen

Zu den Paralympischen und Olympischen Spielen 2020 in Tokyo setzt Japan ganz groß auf Recycling und Umweltschutz. Ein großes Zeichen in Anbetracht der aktuellen Situation der Erde. Doch Japan ist noch lange nicht fertig und will die Spiele noch grüner machen. So sollen jetzt die Medaillenpodeste aus Plastikmüll bestehen.

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Das japanische Organisationskomitee gab am Dienstag seine Idee bei einer Pressekonferenz bekannt. Alle benötigten Podeste sollen zu Gute des Umweltschutzes aus Plastikmüll bestehen. Genauer sollen weggeworfene Haushaltskunststoffe wie Waschmittel-Behälter und Plastik aus dem Meer zum Einsatz kommen.

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Insgesamt benötigt Japan für die circa 100 Medaillenpodeste etwa 45 Tonnen an Plastik. Um sie stabil genug zu machen, erhält das Plastik eine Verstärkung mit Aluminium. Bei der Umsetzung des Plans soll unter anderem das Unternehmen P & G helfen. Der Sponsor des Internationalen Olympischen Komitees soll den Abfall zusammen mit anderen Unternehmen sammeln und die Medaillenpodeste herstellen. Genauere Details dazu gibt es vermutlich in den kommenden Monaten.

Es ist nicht die erste Aktion zum Thema Umweltschutz, die im Zusammenhang mit den Paralympischen und Olympischen Spielen steht. So bestehen die Uniformen der Fackelläufer in Japan aus recycelten Plastikflaschen. Die Fackeln entstehen aus Altmetall sowie Trümmern aus Notunterkünften aus Fukushima und die olympischen Medaillen ließ Japan aus altem Elektroschrott herstellen.

Quelle: NHK

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