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Medizin-College in Hyogo führt Gesichtserkennung für Studenten ein

Systeme mit einer Gesichtserkennung in Japan sind immer mehr im Kommen. Mittlerweile setzt die Regierung sie schon für große Ereignisse ein, wie der Jubiläumsfeier von Kaiser Akihito. Das Hyogo College of Medicine nutzt seit Kurzem ebenfalls die Technik. Allerdings nicht, um sich vor Terroristen zu schützen, sondern, um die Anwesenheit ihrer Studenten zu kontrollieren.

Das College in der Stadt Nishinomiya ist damit die erste Universität in ganz Japan, die eine Gesichtserkennung benutzt. Mit dem System will es verhindern, dass Studenten die Anwesenheit für fehlende Kommilitonen eintragen. Mit der Gesichtserkennung kann sich nämlich niemand mehr durchschummeln.

Doch nicht nur auf die Studenten soll sich das System auswirken. Das College hofft ebenfalls, die Arbeitseffizienz aller Mitarbeiter dadurch zu verbessern. Seit letztem Freitag sind 16 Tablets mit dem System im Einsatz, die vier Einheiten gehören. Eine ist für Lehrer und die andere für Studenten in allen Jahrgängen.

System soll Studenten und Lehrern helfen

Vorab registrierte das System die Gesichter aller 470 Studenten, um sie später wiederzuerkennen. Zu Beginn jeder Stunde müssen sich nun alle mit ihrem Gesicht über das Tablet anmelden. Allerdings ist das System noch nicht perfekt und funktioniert nicht immer. Wenn es zu keiner Erkennung kommt, müssen Studenten sich mit ihrer Identifikationsnummer anmelden.

Der Hintergrund der Gesichtserkennung ist allerdings nicht nur die Überwachung der Studenten und der Zwang zum Erscheinen. Lehrer wollen ihnen vielmehr so helfen. Durch das System können sie schnell langfristige Fehlzeiten erkennen und so Studenten helfen, wenn sie physische oder mentale Hilfe brauchen. Stellvertretender Leiter der Hochschule, Keiichiro Suzuki, hofft, das Vertrauen von Studenten und Eltern in die Einrichtung zu stärken und Probleme mit der Anwesenheitskontrolle zu vermeiden.

Zusätzlich spart das System eine Menge Zeit. Bisher stellten die Lehrer nämlich jedem Studenten einzeln eine Anwesenheitskarte aus, die sie anschließend wieder einsammelten. Die Daten zur Anwesenheit wurden per Hand eingegeben. Mit der Gesichtserkennung sollen sich nach bisherigen Schätzungen bei 1.700 Vorlesungen um die 425 Arbeitsstunden einsparen lassen, die Lehrkräfte deutlich entlasten können. Für die Zukunft plant das College, das System ebenfalls im Sicherheitsbereich anzuwenden. So ließen sich wichtige Räume wie Labore besser überwachen und die Sicherheit verbessern.

Quelle: Jiji Press

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