Anzeige
HomeNachrichten aus JapanMehr als 10.000 Schulen in Japan liegen in Erdbeben- oder Hochwasserrisikogebieten

Umfrage zur Sicherheit der Lehranstalten

Mehr als 10.000 Schulen in Japan liegen in Erdbeben- oder Hochwasserrisikogebieten

Fast ein Drittel aller Schulen in Japan liegen in Gebieten, die als erdbeben- oder hochwassergefährdet gelten.

Anzeige

Laut einer Umfrage des Bildungsministeriums, bei der alle 37.374 öffentlichen Lehranstalten nach ihrer Katastrophenvorsorge untersucht wurden, kam heraus, dass sich mehr als 10.000 in Gefahrenzonen befinden.

Viele Schulen durch Naturkatastrophen gefährdet

Dazu gehören Kindergärten; kodomo-en Zentren für Bildung und Kinderbetreuung; Grund-, Mittel- und Oberschulen sowie Förderschulen.

Davon befinden sich 7.476, fast 20 Prozent, in hochwassergefährdeten Gebieten, trotzdem sind sie als Evakuierungszone ausgewiesen.

LESEN SIE AUCH:  Viele Städte in Japan wissen nicht, ob Grundschulen ausreichend abgesichert sind

Außerdem befinden sich 4.192 Schulen, 11 Prozent, in Zonen, in denen es im Katastrophenfall zu Erdrutschen kommen kann.

Anzeige

Insgesamt 493 Lehranstalten befinden sich in Zonen, in denen sowohl Hochwasser als auch Erdrutsche eine Gefahr darstellen.

Die Umfrage wurde wegen Schäden an vielen Schulen nach Überschwemmungen und Erdrutschen durchgeführt, die durch sintflutartige Regenfälle im vergangenen Jahr in der Region Kyushu ausgelöst wurden und durch einen Taifun, der 2019 den Osten Japans heimsuchte.

Nicht alle Lehranstalten haben Evakuierungspläne

Zudem wurde auch nach Evakuierungsplänen und entsprechenden Übungen gefragt, die Lehranstalten und Sozialeinrichtungen seit 2019 in gefährdeten Gebieten anlegen und durchführen müssen.

85 Prozent der Schulen, also 6.365, die in Hochwasserrisikogebieten liegen, gaben an, Pläne zu haben, allerdings führen nur 72 Prozent (5.375) von ihnen die entsprechenden Evakuierungsübungen auch durch.

Anzeige

Von den Lehranstalten, die in Erdbebenrisikogebieten liegen, gaben 3.313, 79 Prozent, an, dass sie Pläne für eine Evakuierung haben und 2.832 gaben an, dass sie regelmäßig Übungen durchführen.

Anzeige
Anzeige