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Personalmangel und Infektionen

Mehr als 5.000 Schulen mussten in Japan wegen Infektionen geschlossen werden

Laut des japanischen Bildungsministeriums mussten bis zum 26. Januar 5.841 Schulen in Japan wegen Infektionen mit dem Coronavirus ganz oder teilweise geschlossen werden.

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Laut der Daten haben 1.114 Schulen den Unterricht komplett eingestellt und 4.727 haben einige ihrer Klassen oder ganze Jahrgangsstufen geschlossen.

Shimane verzeichnet die meisten geschlossenen Schulen

In der Präfektur Shimane wurden mit 43,4 Prozent die meisten Schulen geschlossen, gefolgt von Fukuoka (35,7 Prozent), Kyoto (31,7 Prozent) und Osaka (30,5 Prozent).

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Am Freitag forderte das Ministerium die Schulämter auf, die Schulen anzuweisen, die Zahl der Schüler, die gleichzeitig am Unterricht teilnehmen, zu reduzieren, indem sie gestaffelte Unterrichtszeiten einführen und Online-Unterricht nutzen.

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Neben Schulen müssen auch immer mehr Kindergärten schließen. Bis zum 28. Januar waren es 327, die Tendenz ist allerdings steigend.

Infektionen sorgen für Personalmangel

Der Grund für eine Schließung ist allerdings nicht immer eine Infektion, sondern meistens ein Mangel an Personal, da viele Erzieher:innen und Lehrer:innen sich entweder in Quarantäne befinden oder ihren Nachwuchs zu Hause betreuen müssen. Allgemein leidet Japan unter einem Mangel an Lehrern.

Mittlerweile raten viele Stadtverwaltungen Eltern davon ab, ihre Kinder in die örtlichen Kindergärten zu bringen, da sie oftmals überlastet sind.

Die japanische Regierung versucht, die Schulen im Land offenzuhalten. So sagte Premierminister Fumio Kishida vor ein paar Tagen, dass die Schulen zwar Fernunterricht ermöglichen sollten, aber alles daran setzen müssen, geöffnet zu bleiben.

Allerdings erklärte die Regierung nicht, wie sie Kindergärten und Schulen im Falle von Personalmangel unterstützen möchte.

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