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Mehr als 600.000 Personen im mittleren Alter sind Hikikomori

In Japans Gesellschaft nicht unterzugehen, kann ziemlich anstrengend sein und wirkt gerade auf junge Menschen viel Druck aus. Einige Menschen brechen daran zusammen und entschließen sich dazu, abgeschottet von der Gesellschaft in ihren vier Wänden zu leben. Das Phänomen ist in Japan so weit verbreitet, dass es einen eigenen Namen hat – Hikikomori. Eine Regierungsumfrage ergab nun, dass sich die Altersgruppen verschieben und mittlerweile mehr als 600.000 Menschen im mittleren Alter als Hikikomori leben.

Die Zahlen stammen von einer Umfrage, die im letzten Dezember stattfand. Zum ersten Mal befasst sich die Regierung dabei ausschließlich mit Personen im Alter zwischen 40 bis 64 Jahren. In der Altersgruppe neigen die Personen dazu, sich über mehrere Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte, zu Haus zu verbarrikadieren. Von den 5.000 benachrichtigten Frauen und Männern antworteten 3.248 Personen.

1,45 Prozent der Befragten gab an, dass sie in die Kategorie eines Hikikomori fallen. Die geschätzte Zahl der Hikikomori in dem Alter steigt damit auf 613.000 Personen in ganz Japan. Die Altersgruppe übersteigt damit deutlich die Betroffenen zwischen 15 bis 39 Jahre. Sie kamen zuletzt bei einer Umfrage vor vier Jahren auf eine Schätzung von 541.000 Betroffene.

Mehr Betroffene als erwartet

Bei der Umfrage waren mehr als drei Viertel der Hikikomori Männer. Mehr als die Hälfte aller Betroffenen gab hingegen an, dass sie schon mehr als fünf Jahre zurückgezogen leben. Das ist deutlich mehr, als die Mindestgrenze von sechs Monaten, um als Hikikomori zu gelten. Einige der Befragten gaben sogar an, dass sie seit über 30 Jahren abgeschottet leben.

Die Regierung ist von den Ergebnissen überrascht. Ein Beamter des Kabinetts erklärte, dass das Problem bei Menschen im mittleren Alter stärker verbreitet ist, als sie dachten. Sie wollen deswegen Maßnahmen ergreifen, um den Betroffenen zu helfen und die Zahlen zu senken.

Quelle NHK

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Kommentare

1 Kommentar

  1. Die Regierung sollte langsam mal wissen, warum das geschieht. Da ist einfach ihre eigene Mentalität schuld an der Sache. Bei uns gibt es sowas eher selten.

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