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Richtlinien der japanischen Regierung sind kaum erfüllbar

Mehrere Kommunen in Japan sagen Trainingslager für die Olympischen Spiele ab

Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus haben mehrere Kommunen in Japan beschlossen keine Trainingslager für die Olympischen Spiele für ausländische Athleten zu veranstalten.

Mittlerweile haben 78 Gemeinen beschlossen, keine Trainingslager oder Austauschprogramme zu veranstalten. Weitere Gemeinen haben bereits angekündigt, dass sie ihre Aktionen ebenfalls absagen wollen.

Kommunen sehen in den Richtlinien der japanischen Regierung ein großes Problem

Die Kommunen in Japan, die weiterhin Athleten aus dem Ausland aufnehmen wollen, haben angekündigt, dass sie die Maßnahmen gegen das Virus deutlich verstärken wollen.

Die Stadt Takanezawa in der Präfektur Tochigi hatte sich bemüht, 25 Personen, darunter Leichtathleten und Boxer, aus Lesotho aufzunehmen. Takanezawa hatte geplant, Newsletter zu erstellen, um den Schülern der örtlichen Grund- und Mittelschule die Kultur und geografischen Besonderheiten des afrikanischen Landes näherzubringen.

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Allerdings wurde beschlossen, die Aktionen abzusagen, da die Vorbereitungen nicht unproblematisch verliefen. Mittlerweile werden Online-Veranstaltungen in Betracht gezogen.

Die Stadt Yokoshibahikari in der Präfektur Chiba, die als Gastgeberstadt für Belize fungiert, beschloss ebenfalls, ein Trainingslager für Sportler aus dem mittelamerikanischen Land abzusagen.

Die Stadt kam zu dem Schluss, dass es in der aktuellen Situation unmöglich ist, Sportler aufzunehmen, da die Richtlinien der Regierung zu streng sind. Außerdem will die Stadt die Impfung der Einwohner priorisieren.

Einige Städte nehmen weiterhin Sportler auf

Auf der anderen Seite glaubt die Stadt Kagoshima, die plant, das Rugby-Siebener-Team der Männer aus Südafrika aufzunehmen, dass es möglich ist, Maßnahmen in Übereinstimmung mit den Richtlinien zu ergreifen.

Die Stadt Takaoka in der Präfektur Toyama wird Mitte Juli 21 Personen aus Polen, darunter auch Ringer, empfangen. Sie dürfen eine von der Stadt betriebene Sporthalle zum Training nutzen

Allerdings gibt es auch hier Bedenken, ob man die strengen Richtlinien der japanischen Regierung einhalten kann.

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