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HomeNachrichten aus JapanMehrere LDP-Politiker besuchen den Yasukuni-Schrein

Zur Ehrung der Toten

Mehrere LDP-Politiker besuchen den Yasukuni-Schrein

Am 77. Jahrestag von Japans Niederlage im Zweiten Weltkrieg haben mehrere Politiker den Yasukuni-Schrein besucht, darunter auch aktuelle Mitglieder des japanischen Kabinetts.

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Der Shinto-Schrein ehrt die Gefallenen des Krieges, aber auch 14 Personen, die als Kriegsverbrecher verurteilt wurden.

Besuch im Yasukuni-Schrein, um die Toten zu ehren

In diesem Jahr besuchten den Yasukuni-Schrein unter anderem Sanae Takaichi, Ministerin für wirtschaftliche Sicherheit, und Kenya Akiba, Minister für Wiederaufbau.

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Weitere Abgeordnete der LDP, die den Schrein besuchten, waren Koichi Hagiuda, der politische Chef der LDP, der vor der Kabinettsumbildung vom 10. August Minister für Wirtschaft, Handel und Industrie war, und Shinjiro Koizumi, ein ehemaliger Umweltminister.

Nach seinem Besuch sagte Hagiuda: „Ich habe den Geistern unserer Vorgänger, die ihr wertvolles Leben im Krieg geopfert haben, mein tief empfundenes Beileid ausgesprochen und mein Versprechen erneuert, mich für einen dauerhaften Frieden einzusetzen.“

Premierminister ließ Spende überbringen

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Japans Premierminister Fumio Kishida verzichtete auf einen Besuch des Yasukuni-Schreins. Ein Beamter besuchte jedoch den Schrein, um in Kishidas Namen als Vorsitzender der LDP eine Geldspende zu überreichen.

Die Besuche des Schreins werden insbesondere von China und Südkorea stark kritisiert, auch weil im Museum, das zum Schrein gehört, historische Fakten verdreht und die Kriegsverbrechen verharmlost werden.

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