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Mehrere Lecks an vereister Erdwand in Fukushima Daiichi gefunden

Problem soll schnellstmöglich untersucht und repariert werden

Nach wie vor laufen am zerstörten Kernkraftwerk Fukushima Daiichi die Aufräumarbeiten und der Abbau. Nun gab der Betreiber Tokyo Electric Power Company (TEPCO) bekannt, dass eine weitere Sicherheitsmaßnahme Mängel aufweist. Die unterirdische vereiste Erdwand in der Anlage weist wohl Lecks auf.

Seit vier Jahren ist die Wand rund um der Anlage in Betrieb, nachdem sie 2011 bei Tsunami und Erbeben beschädigt wurde. Sie soll verhindern, dass Grundwasser in die Reaktoren fließen kann. Durch die Erde verlaufen Rohre mit Kühlmittel, das eine Temperatur von minus 30 Grad hat. So bleibt die Erde um den Reaktoren durchgehen gefroren und kein Grundwasser kann einsickern.

Situation sei nicht gefährlich

Aktuell fließt aus drei Lecks jedoch Kühlwasser von Komponenten, die Rohre und Wand verbinden. Die betroffenen Rohre befinden sich zwischen den Reaktorgebäuden zwei und drei. TEPCO fiel das Problem auf, als sie letzten Monat bemerkten, dass es einen Rückgang von Kühlmittel im Tank gab. Arbeiter untersuchten die Rohre der Eiswand und fanden schließlich die Lecks.

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Nach bisherigen Schätzungen des Unternehmens sollen 20.000 Liter von 1,1 Millionen Liter ausgelaufen sein. Laut TEPCO gibt es keinen Grund zu Sorge und die Wand wird weiterhin ohne Beeinträchtigungen funktionieren, obwohl die kaputten Rohre jetzt außer Betrieb sind. Zusätzlich soll das Kühlmittel keine Gefahr für die Umwelt darstellen. Die kaputten Komponenten werden demnächst ersetzen und die Lecks repariert.

NHK

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