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Auch Skyetree sagt Event ab

Mehrere Präfekturen sagen Public Viewing der Olympischen Spiele ab

Sechs Wochen vor den Olympischen Spielen in Tokyo haben die zwei Präfekturen Chiba und Saitama, sowie der Skytree in Japans Hauptstadt ihr geplantes Public Viewing abgesagt.

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Grund für die Absage sind die Bedenken, dass diese Veranstaltungen die Infektionszahlen wieder in die Höhe treiben könnten.

Public Viewing zu riskant in der aktuellen Lage

Toshihito Kumagai, der Gouverneur von Chiba, sagte zur Absage: „Der Zweck, die Viewing-Events abzuhalten, war, die Inspiration und Aufregung der Spiele zu teilen und die Attraktivität der Präfektur zu fördern. Aber inmitten der sich ausbreitenden Coronavirus-Infektionen wird ein solcher Zweck unerreichbar sein. Unter dem Gesichtspunkt der Kostenkontrolle musste schnell eine Entscheidung getroffen werden.“

In Chiba sollte das Public Viewing im Makuhari Kaihin Park stattfinden. Rund 3.000 Menschen wurden erwartet, um die Olympischen Spiele auf einem großen Monitor zu verfolgen.

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Zusätzlich waren einige Werbeveranstaltungen und Aufführungen von Schulkindern auf einer Bühne geplant. Insgesamt sollte die Veranstaltung rund 90 Millionen Yen (ca. 676.765 Euro) kosten.

Auch Motohiro Ono, der Gouverneur von Saitama, sagte das Public Viewing kurz vorher ab. In Saitama war die Veranstaltung in einem Sportkomplex in Asaka geplant und rund 11.000 Menschen wurden erwartet.

Bezirksamt verbietet Skytree das Event

Neben den Präfekturen teilte auch der Skytree in Tokyo mit, dass das Event ausfallen wird. Die Entscheidung dazu kam vom Bezirksamt.

Vergangene Woche hat die Stadt Musashino ihr Event abgesagt, auch ein Public Viewing direkt in Tokyo wurde Anfang des Monats storniert.

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