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Mehrere Reaktoren müssen zu den Olympischen Spielen abgeschaltet werden

Zwei Kernkraftwerke können Sicherheitsmaßnahmen nicht rechtzeitig vorweisen

Zu den Olympischen Spielen in Tokyo werden im ganzen Land die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt. Die Sorge vor möglichen Anschlägen ist besonderes bei den Kernkraftwerken groß. Aus dem Grund wurden neue Anti-Terror-Maßnahmen erlassen. Ein Werk kann diese jedoch nicht rechtzeitig erfüllen, weswegen sie die Reaktoren herunterfahren werden.

Kansai Electric Power Company (KEPCO) bestätigte, dass sie bei einem Werk die Anforderungen nicht rechtzeitig umsetzen können. Genauer geht es um das Takahama Kernkraftwerk in der Präfektur Fukui. Eigentlich sollen die Schutzmaßnahmen bis August und Oktober 2019 fertig sein. Der Bau verzögert sich jedoch, weswegen nun zu drastischen Mitteln gegriffen wird.

Sendai Kernkraftwerk legt ebenfalls eine Pause ein

KEPCO wird die Reaktoren drei und vier einfach zur Sicherheit abschalten. Sobald die vorgegebene Frist erreicht ist, werden beide standardmäßig heruntergefahren. Reaktor drei ist seit Montag nicht mehr im Einsatz, da aktuell die regelmäßigen Inspektionen laufen. Im Mai geht er dann wieder online und wird dann vermutlich kurz vor den Spielen wieder abgeschaltet.

Mehr zum Thema:  Sicherheitskosten für japanische Atomkraftwerke in den letzten sechs Jahren um das 5-fache gestiegen

Mit dem Problem kämpft jedoch nicht nur die Takahama Anlage. Ein weiteres Kernkraftwerk im Südwesten Japans soll ebenfalls Schwierigkeiten mit den Maßnahmen haben. Das Sendai Werk von KEPCO plant wohl ebenfalls zwei Reaktoren abzuschalten, da sich ihre Antiterrormaßnahmen verspäten. Wie es bei den anderen Anlagen in Japan aktuell aussieht, ist nicht bekannt. Jedoch wurde bereist beschlossen, Bauarbeiten an abgeschalteten Reaktoren komplett zu stoppen oder zumindest stark zu reduzieren. Betroffen davon ist unter anderen die Stilllegung vom zerstörten Kernkraftwerk Fukushima Daiichi.

NHK

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