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Senioren erleiden durch Getränk Kupfervergiftung

Mehrere Senioren in Oita vergiften sich durch Teekessel

Pflegeeinrichtungen geben sich meistens Mühe, dass ältere Menschen trotz ihres Alters noch fit bleiben. Die gut gemeinte Maßnahme eines Pflegeheims in Usuki, Oita ging jedoch nach hinten los. Mehrere Bewohner erlitten eine Vergiftung, nachdem sie ein Sportgetränk aus einem Teekessel getrunken hatten.

Die Abteilung für Ernährung und Umweltgesundheit der Präfektur Oita bestätigt am Mittwoch, dass es zu dem skurrilen Vorfall kam. Am Montagmorgen hatten 13 Bewohner eine Pflegeeinrichtung in Usuki ein Sportgetränk getrunken. Die Personen in den 70er und 90er tranken alle etwa eine halbe Tasse des Getränks. Noch am selben Tag klagten sie dann über Erbrechen, Übelkeit und andere Vergiftungssymptome.

Teekessel sorgt für Vergiftung

Schuld an der Vergiftung war nicht das Getränk selbst schuld. Das Personal hatte in einem alten metallischen Teekessel Wasser zum Kochen gebracht und damit dann das Pulver für das Getränk angerührt. Es stellte sich jedoch heraus, dass sich Kupfer auf der Innenseite des Edelstahlteekessels gesammelt hat. Das Kupfer hat sich vermutlich durch das säurehaltige Getränk gelöst und ist damit in dem Drink gelandet.

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Eine Untersuchung bestätigte den Verdacht der Behörden. In einem Liter des zubereiten Sportgetränks wurden rund 200 Milligramm Kupfer gefunden. Das ist eine enorme Menge, denn schon bei nur 10 Milligramm machen sich beim Menschen Vergiftungserscheinungen bemerkbar. Die Senioren haben demnach vermutlich um die 30 Milligramm konsumiert.

Einrichtung ahnte von der Gefahr nichts

Beamten der Gesundheitsbehörde erklärten, dass der Vorfall äußerst ungewöhnlich ist und es nur sehr selten zu solchen Vergiftungsfällen kommt.

Die Pflegeeinrichtung selbst schien ebenfalls sehr überrascht zu sein von dem Vorfall. Laut eigenen Angaben verwenden sie den Teekessel seit zehn Jahren und bis jetzt sei noch nie was passiert. Site hätte allerdings bemerkt, wie im inneren ein schwarzer Fleck entstanden sei. Viel dabei gedacht haben sie sich jedoch nicht.

MS

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