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Warnung vor Schlammlawinen

Mehrere Tote und Vermisste nach den sintflutartigen Regenfällen im Südwesten Japans

Achtzehn Menschen starben beim Hochwasser, das gestern durch sintflutartige Regenfälle in der Präfektur Kumamoto ausgelöst wurde.

Laut der Präfekturverwaltung gelten 16 weitere mittlerweile als verstorben, auch wenn ihr Tod noch nicht bestätigt wurde. Darunter 14 Einwohner eines Pflegeheims im Dorf Kuma, das überschwemmt wurde.

Helfer hatten Probleme betroffene Gebiete zu erreichen

Mindestens 14 Menschen werden weiterhin vermisst, darunter Menschen in den Städten Yatsuhiro und Hitoyoshi, die beide isoliert wurden, nachdem Schlammlawinen die Zufahrten zerstört und einige Gebäude mitgerissen hatten.

Helfer hatten Mühe, die Gebiete entlang des Flusses Kuma zu erreichen, da das Hochwasser mehrere Stellen unpassierbar machte.

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203.200 Menschen wegen Überschwemmung im Südwesten Japans evakuiert

Im Rahmen von Hilfsmaßnahmen wurden Mitarbeiter der Bodenselbstverteidigungskräfte in die Region entsandt. Premierminister Shinzo Abe sagte, dass rund 10.000 SDF-Mitarbeiter mobilisiert werden.

Sintflutartige Regenfälle ließ den Fluss Kuma schnell über die Ufer steigen

Große Gebiete entlang des Kuma-Flusses wurden von Hochwasser verschluckt, Schlammlawinen rissen Häuser mit. Viele Menschen retten sich auf die Dächer ihrer Häuser.

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Auf dem Gelände einer ehemaligen Grundschule in Yatsushiro wurde ein großes „SOS“ von 10 Menschen ausgelegt, damit die Rettungskräfte sie finden konnten.

Die Meteorological Agency hatte einen Evakuierungsbefehl für insgesamt 203.200 Einwohner in Kumamoto und der benachbarten Präfektur Kagoshima erlassen, in denen mehr als 100 Unterkünfte eingerichtet wurden.

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Wegen Corona wollen viele Menschen lieber zu Hause bleiben

Viele Menschen entschieden sich allerdings dafür, zu Hause zu bleiben, weil sie Bedenken hatten, das Coronavirus zu bekommen, obwohl die Beamten sagen, dass die Hilfseinrichtungen mit Trennwänden und anderen Sicherheitsmaßnahmen ausgestattet sind.

Durch Überschwemmungen wurden auch Strom- und Kommunikationsleitungen unterbrochen, was die Suche und Rettung weiter verzögerte. Laut Kyushu Electric Power Co. waren am Sonntagnachmittag rund 4.650 Häuser in Kumamoto und Kagoshima ohne Strom.

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