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HomeNachrichten aus JapanMehrheit der Japaner möchte mehr Menschen aus der Ukraine aufnehmen

Nur wenige gegenteilige Meinungen

Mehrheit der Japaner möchte mehr Menschen aus der Ukraine aufnehmen

Laut einer aktuellen Umfrage ist die Mehrheit der Japaner dafür, dass das Land mehr Menschen aus der Ukraine aufnimmt, angesichts des immer brutaleren Vorgehens Russland.

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Laut der Umfrage des Social Survey Research Centers gaben 69 Prozent an, dass das Land mehr Flüchtlinge aufnehmen sollte, nur 14 Prozent gaben an, dass das unnötig wäre. 7 Prozent gaben an, dass sie keine Meinung dazu haben.

Etwas mehr als 600 Menschen aus der Ukraine mittlerweile in Japan

Nach Angaben des Amtes des Office of the U.N. High Commissioner for Refugees (UNHCR) sind über 5 Millionen Flüchtlinge aus der Ukraine geflohen. Mehr als 600 Menschen sind bisher nach Japan eingereist, darunter die 20 Personen, die am 5. April an Bord eines japanischen Regierungsflugzeugs über Polen eintrafen.

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In der Umfrage wurden die Menschen auch zu den Sanktionen gegen Russland befragt. Auf die Frage, ob sie verschärft werden sollten, gaben 70 Prozent an, dass sie für verschärfte Sanktionen sind. 18 Prozent gaben an, dass es keine Verschärfung geben sollte.

Auf ein fast identisches Ergebnis kam eine frühere Umfrage der Nachrichtenagentur Kyodo News.

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Japan hat mittlerweile angekündigt, die russischen Kohleimporte auslaufen zu lassen und hat auch weitere Sanktionen verschärft.

Mehrheit der Japaner bewerten die Reaktion ihrer Regierung als gut

51 Prozent der Befragten gaben an, dass sie die Reaktion der japanischen Regierung auf die russische Invasion als gut bewerten. 21 Prozent gaben an, dass die Reaktion schlecht und 28 Prozent hatten keine Meinung dazu.

Japan hat sich mit anderen Staaten zusammengetan und Wirtschaftssanktionen verhängt, um auf Russland Druck auszuüben.

In der Umfrage ist die Zustimmung für den japanischen Premierminister auf 50 Prozent leicht gestiegen. Bei der Umfrage im März lag sie bei 48  Prozent. Die Ablehnung ist um 4 Prozentpunkte auf 34 Prozent gesunken.

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