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Viele wollen jedoch ein Ende der Streitigkeiten

Mehrheit der Japaner unterstützt die Streichung von Südkorea als bevorzugten Handelspartner

Nach wie vor ist die Situation zwischen Japan und Südkorea sehr angespannt. Zuletzt befeuerte eine Reaktion von Japan den Streit erneut, nachdem sie ankündigten, Südkorea als bevorzugten Handelspartner zu streichen. Die Mehrheit der Japaner scheint laut einer Umfrage die Entscheidung zu befürworten.

Die Mainichi Shimbun befragte letztes Wochenende Menschen in ganz Japan zu dem Thema. 64 Prozent gaben dabei an, dass sie für die Streichung von Südkorea sind. Nur 21 Prozent waren dagegen. Allerdings entschied sich die Mehrheit mit 57 Prozent dazu, dass Japan weiter mit Südkorea Gespräche führen solle, um den Exportstreit und die Entschädigungsfrage zu den Zwangsarbeitern beizulegen. 29 Prozent der Befragten waren dagegen.

Südkorea schlägt wieder zurück

Anfang des Monats strich Japan das Land bereits von der sogenannten Whitelist, was zu massiver Kritik führte. Die südkoreanische Wirtschaft leidet dadurch erneut, nachdem Japan bereits vielen Unternehmen mit den massiven Exportbeschränkungen zugesetzt hatte. Die Streichung bedeutet für die Nation, dass sie bei sensiblen Waren nun ein Prüfungsverfahren durchlaufen müssen. Das dauert deutlich länger als sonst und kostet so mehr Geld.

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Südkorea reicht bei der WTO Beschwerde über Japans Exportkontrollen ein

Südkorea antwortete jedoch erneut auf die Reaktion und drohte, Japan gleichermaßen von ihrer Liste zu streichen. Diese Woche wollen sie nun Ernst machen. Japan soll ebenfalls seinen Handelsstatus verlieren und nur noch als Zwischengruppe gelten. Auf das Land kommen demnach ähnliche Problem zu wie Südkorea sie bereit hat. Trotzdem bietet die südkoreanische Regierung weiter Gespräche mit Tokyo an, um die Streitigkeiten doch noch zu beseitigen.

MS

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