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Japan soll auf grüne Energie setzen

Mehrheit der Überlebenden der Katastrophe von Fukushima befürworten Ausstieg aus der Atomenergie

Laut einer aktuellen Umfrage befürwortet die Mehrheit der Überlebenden des Reaktorunfalls in Fukushima vor 10 Jahren Japans Ausstieg aus der Atomenergie.

Etwa 30 Prozent der für die Umfrage befragten Personen befürworten einen sofortigen Ausstieg, 52 Prozent einen schrittweisen Ausstieg.

Nur geringer Prozentsatz der Überlebenden hält Atomkraft für wichtig

Die Umfrage, die im November in den drei von der Katastrophe am stärksten betroffenen Präfekturen Iwate, Miyagi und Fukushima durchgeführt wurde, ergab, dass nur 15 Prozent für den Betrieb von Atomreaktoren in Japan sind.

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Aufgeschlüsselt nach Präfekturen sprachen sich 40 Prozent der Befragten in Fukushima für einen sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie aus, mehr als 27 Prozent in Iwate und 24 Prozent in Miyagi.

Nach dem Erdbeben der Stärke 9.0 kam es infolgedessen am 11. März 2011 zu einem Tsunami, der eine Kernschmelze im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi auslöste. Der schlimmste Atomunfall seit Tschernobyl 1986.

Einige Atomreaktoren wieder in Betrieb

Die Arbeiten am Kraftwerk erweisen sich weiterhin als schwierig und für einige Gebiete rund um das Kraftwerk gelten immer noch Evakuierungsanordnungen. Alle Atomreaktoren in Japan wurden nach der Atomkrise gestoppt, mittlerweile haben einige in den letzten Jahren den Betrieb unter strengeren Sicherheitsvorschriften wieder aufgenommen.

Die japanische Regierung strebt an, dass erneuerbare Energien bis zum Jahr 2050 bis zu 50-60 Prozent der gesamten Elektrizität ausmachen, während sie sich auf 30-40 Prozent aus Wärmekraft und Kernenergie stützt.

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