Anzeige
HomeNachrichten aus JapanMehrheit der Ukrainer in Japan finden keinen Job

Sprachprobleme

Mehrheit der Ukrainer in Japan finden keinen Job

Laut einer Umfrage der Nippon Foundation haben mehr als 60 Prozent der Ukrainer, die nach Japan geflüchtet sind, bisher noch keinen Job, obwohl sie aktiv suchen.

Anzeige

Insgesamt gaben bei der Umfrage 60,9 Prozent an, dass sie keine Arbeit haben und 58,4 Prozent, dass sie eine Arbeitsstelle suchen. 39,1 Prozent haben eine Arbeit gefunden, davon allerdings 79,5 Prozent nur eine Teilzeitstelle.

Schlechte Sprachkenntnisse für Ukrainer ein Hindernis bei der Jobsuche

Auf die Frage nach den japanischen Sprachkenntnissen der Ukrainer, die häufig eine Voraussetzung für eine Beschäftigung in Japan sind, gaben nur 17,3 Prozent an, dass sie über Grundkenntnisse der japanischen Sprache verfügen. 46,9 Prozent der Befragten gaben an, dass sie die Sprache meist nicht sprechen oder verstehen.

LESEN SIE AUCH:  Japan nimmt Menschen aus der Ukraine ohne Bürgen auf

65,6 Prozent der Befragten gaben an, dass sie noch solange in Japan bleiben wolle, bis sich die Lage in der Ukraine beruhigt hat, 3,2 Prozent wollen so schnell wie möglich wieder zurück oder in ein anderes Land ziehen.

Anzeige

Eine ältere Umfrage zeigt, dass mehr für die Sprachförderung getan werden muss.

Aktuell leben im Moment 2.220 Ukrainer in Japan, von denen 1.887 ein Visum für „bestimmte Aktivitäten“ erhielten, das es ihnen ermöglicht, bis zu einem Jahr zu arbeiten.

Nippon Foundation will die Lebenssituation weiter verbessern

Die Nippon Foundation hat den Menschen umfassende Unterstützung angeboten, nachdem sie im März angekündigt hatte, über einen Zeitraum von drei Jahren rund 5 Milliarden Yen (ca. 35 Millionen Euro) für ihre Reise- und Lebenshaltungskosten zur Verfügung zu stellen.

Yohei Sasakawa, Vorsitzende der Nippon Foundation, erklärte auf einer Pressekonferenz, dass die Organisation die aktuellen Lebensbedingungen der Ukrainer weiter erforschen wolle, um ein besseres System zur Unterstützung der Evakuierten in Japan zu schaffen.

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Neuste Artikel