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Telearbeit und Personalabbau im Büro gehören zu neuen Möglichkeiten

Mehrheit der Unternehmen in Japan überprüft den Arbeitsstil

Der Ausnahmezustand in Japan hat bei vielen Menschen ziemlich plötzlich für Veränderungen gesorgt. Das muss jedoch nicht unbedingt nur Schlechtes bedeuten, vor allem in der Arbeitswelt könnte es zu positiven Entwicklungen kommen. Tatsächlich scheinen sich Firmen mit der Thematik zu befassen. Laut einer Umfrage soll die Mehrheit der Unternehmen den Arbeitsstil überprüfen.

NHK führte zwischen dem 19. Mai und dem 29. Mai eine Umfrage bei großen japanischen Unternehmen durch. Miteinbezogen wurden unter anderem Firmen aus dem Einzelhandel, Finanzen und der Fertigung. Geantwortet haben auf die Umfrage 95 Unternehmen.

Neue Arbeitsmöglichkeiten sind wichtig

Die Mehrheit von ihnen gab mit 80 Prozent an, dass sie zurzeit überprüfen, wie ihre Angestellten in der Zeit von Covid-19 arbeiten. NHK fragte dabei, welche zwei Änderungen sie für sich als am wichtigsten betrachten.

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82,1 Prozent der Firmen gaben an, dass sie auf den Arbeitsstil für den neuen Lebensstil achten. Sie meinen damit unter anderem Telearbeit und Personalabbau im Büro. Mit deutlich weniger Zustimmung gaben 22,1 Prozent an, dass sie die Veränderungen der Lieferketten prüfen. Für 15,8 Prozent ist besonders die Logistik wichtig.

Reduzierung der Mitarbeiter im Büro

Weiter wollte NHK wissen, ob die Unternehmen allgemein die Zahl der Mitarbeiter an Wochentagen in Büros reduzieren wollen. 32,6 Prozent gaben an, dass sie die Zahl um mehr als 50 Prozent senken wollen. Allgemeine Reduzierungen wollen 48,4 Prozent durchführen und 8,4 Prozent arbeiten mit derselben Menge weiter wie vor dem Ausbruch.

Auch das Thema Telearbeit wurde angesprochen. 57,7 Firmen wollen Mitarbeiter mehr von zu Hause aus arbeiten lassen. Das aktuelle Level wollen hingegen 17,9 Prozent so halten. Nur 10,5 Prozent wollen die momentanen Zahlen reduzieren und die Mitarbeiter wieder an ihren Arbeitsplatz schicken.

NHK

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