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Mehrheit weiblicher Azubis in Japan wollen Hilfe von Ehemännern bei der Kindererziehung

Die Mehrheit von jungen weiblichen Auszubildenden wünschen sich eine Vollzeitkarriere. 90 Prozent von ihnen erwarten, dass ihre zukünftigen Ehemänner eine stärkere Rolle bei der Kindererziehung einnehmen.

Dies geht aus einer Umfrage des in Tokyo ansässigen Unternehmen Disco Inc. hervor.

Nach Angaben der Firma signalisieren die Ergebnisse der Umfrage, dass sich die Sicht junger Frauen auf die Arbeit und ihrer Rolle in der Gesellschaft verändert.

„Jahr für Jahr denken mehr Schülerinnen und Schüler darüber nach, in Elternzeit zu bleiben, während sie an einer Karriere festhalten. Die Ergebnisse unserer Studie zeigen jedoch, dass immer mehr Frauen möchten, dass Männer und ihre zukünftigen Ehemänner dieselbe Verpflichtung für die Kindererziehung eingehen“, sagte Fusako Takei, leitender Wissenschaftler von Disco.

Japanische Regierung fördert frauenfreundliches Arbeitsumfeld

Außerdem spiegeln die Ergebnisse möglicherweise die Anstrengungen der Regierung wider, die Beteiligung von Frauen an der japanischen Gesellschaft zu fördern. Dazu gehört auch, dass die Unternehmen aufgefordert werden, ein frauenfreundliches Arbeitsumfeld zu schaffen, so die Forscherin.

„Mehr Frauen möchten finanziell unabhängig sein und einen Beitrag zur Gesellschaft leisten, in dem sie sich der Belegschaft anschließen.“ Im Gegensatz zum gewohnten Familienmodel, bei dem sich Frauen ausschließlich auf die Kindererziehung nach der Heirat konzentrieren, so Takei. „Wir können mit Sicherheit sagen, dass immer mehr Auszubildende erwarten, dass sich Männer stärker in der Erziehung engagieren.“

In einer vor Kurzem durchgeführten Online-Umfrage des Unternehmens, gaben 76,9 Prozent an, dass sie nach einer Hochzeit wieder arbeiten wollen. Nur 11,4 Prozent wollen Hausfrauen sein.

2017 waren nur 5,14 Prozent der Männer bereit in den Vaterschaftsurlaub zu gehen

„Die meisten Kommentare bezogen sich auf Elternurlaub, und in ihren Vorschlägen sagten die Frauen, dass Arbeitgeber mehr Männer dazu ermutigen sollten, Vaterschaftsurlaub in Anspruch zu nehmen, und Väter, die dies tun, stärker unterstützen“, so das Unternehmen.

Die Regierung hat das Ziel, dass die Zahl der Männer, die in den Vaterschaftsurlaub gehen, bis 2020 mindestens 13 Prozent erreichen wird. Laut dem Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales lag die Zahl 2017 nur bei 5,14 Prozent.

Quellen: AS, JT, Kyodo

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