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Überstunden werden oft nicht gemeldet

Menschen im Homeoffice arbeiten deutlich länger

Laut einer Umfrage des japanischen Gewerkschaftsbunds Rengo arbeitet die Hälfte der Menschen, die aktuell in Japan im Homeoffice arbeiten, deutlich länger.

Die Umfrage hat auch ergeben, dass viele Menschen keine Überstunden melden.

Überstunden im Homeoffice werden oft nicht gemeldet

„Arbeitnehmer und Arbeitgeber sollten gründlich miteinander kommunizieren, um schnell Regeln für das Homeoffice festzulegen.“, sagte Rengos Präsident Rikio Kozu.

Laut der Umfrage melden 65 Prozent ihre Überstunden nicht, wobei viele angaben, dass die Unternehmenskultur keine Meldung zulasse.

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66 Prozent gaben an, dass sie die Kosten für das Homeoffice, inklusive Internetverbindung und Handygebühren, aus eigener Tasche bezahlen. Nur 20 Prozent der Befragten gaben an, dass sie Subventionen von ihrem Unternehmen erhalten.

75 Prozent sehen allerdings als großen Vorteil von Homeoffice an, dass sie ihre Zeit besser nutzen können, da sie nicht mehr Pendeln müssen.

45 Prozent der Befragten gaben allerdings an, dass sie Probleme haben, die Arbeit von anderen Tätigkeiten zu trennen und 38 Prozent sagten, dass sie es versäumt haben, mit ihren Vorgesetzten und Kollegen regelmäßig zu kommunizieren.

Kinderbetreuung und Homeoffice gestalten sich schwierig

Für Arbeitnehmer mit Kindern ist die Lage besonders schwierig. 70 Prozent gaben in der Umfrage an, dass Homeoffice und Kinderbetreuung schwierig ist, da sie sich um ihre Kinder kümmern müssen.

Viele Schulen und Kindertagesstätten waren während des Ausnahmezustands geschlossen oder unzugänglich. Dieser wurde Ende Mai vollständig aufgehoben. Viele Eltern mussten ihre Kinder zu Hause während der Arbeit betreuen.

Unternehmen in Japan setzen auch nach dem Ausnahmezustand auf Homeoffice. Experten glauben, dass sich dadurch die Art zu arbeiten im Land ändern wird.

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