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HomeNachrichten aus JapanMenschen in Tokyo sollen während der Olympischen Spiele im Homeoffice arbeiten

Unternehmen sollen verpflichtet werden

Menschen in Tokyo sollen während der Olympischen Spiele im Homeoffice arbeiten

Um das Infektionsrisiko während der Olympischen Spiele zu verringern, kündigte Japans Kommunikationsminister Ryota Takeda an, dass die 49 Tage während der Spiele zu „Homeoffice Tagen“ erklärt werden, an denen Unternehmen verpflichtet werden, ihre Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten zu lassen.

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Japans Hauptstadt steht noch bis zum 20. Juni unter dem Ausnahmezustand, die Regierung hatte bereits angekündigt, dass die Maßnahme zwar wie geplant beendet wird, die verschärften Corona-Maßnahmen allerdings bleiben, auch während der Spiele.

Homeoffice soll Zahl der Pendler in Japans Hauptstadt verringern.

Die Sportler und Offiziellen werden vom Athletendorf zu den Wettkampfstätten gefahren und dürfen keine öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, allerdings sind die zehntausenden freiwilligen Helfer auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen.

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Daher sollen mehr als 3.000 Unternehmen aufgefordert werden, mindestens 70 Prozent ihrer Belegschaft im Homeoffice arbeiten zu lassen.

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Die „Telework Days“ wurden 2017 eingeführt, um Homeoffice als Teil der Reform des Arbeitsstils zu fördern. Während der Olympischen Spiele wollte Japan London folgen, die kurz vor den Spielen 2012 eine ähnliche Kampagne starteten.

Veranstaltung findet nur im kleinen Rahmen statt

Dass die Olympischen Spiele klein ausfallen werden, steht bereits fest. Nicht nur die Spiele selbst wurden verkleinert, mehrere Präfekturen haben Rahmenveranstaltungen abgesagt und einige Schulen haben angekündigt, nicht am Zuschauerprogramm für Schüler teilzunehmen.

Im Rahmen dieses Programms hätten Schüler ein Ticket für die Spiele zum vergünstigten Preis bekommen.

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