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Ablegen in Japan ist schwer

Menschen in Tokyo tragen weiterhin Masken im Freien

Eigentlich hat die japanische Regierung empfohlen, dass Masken im Freien nicht mehr getragen werden müssen, wenn genügend Abstand eingehalten wird. Trotzdem sieht man in Tokyo die meisten Menschen immer noch mit einem Mundnasenschutz herumlaufen.

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Grund dafür ist allerdings nicht, dass diese Menschen sich und andere vor dem Coronavirus schützen möchten, sondern weil sie nicht negativ auffallen wollen.

Maske nur noch in Zügen nötig

Die japanische Regierung erklärte am 20. Mai, dass Masken im Freien nicht mehr nötig sind, empfahl allerdings, diese in Zügen weiter zutragen. Davor gab es bereits einige Diskussionen über die Maskenpflicht.

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Das Bild in Tokyo hat sich seitdem nicht groß geändert, zwar sieht man nun vereinzelt Menschen, die ohne Mundnasenschutz herumlaufen, aber die große Mehrheit trägt sie weiterhin.

„Ich fühle mich unwohl, wenn ich keine Maske trage“, so ein 18-jähriger Oberschüler gegenüber den japanischen Medien. Er sagte, er werde auch weiterhin während der Pendlerzeit im Freien eine Maske tragen, weil fast alle um ihn herum dies täten.

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In der Ankündigung der Regierung hieß es außerdem, dass ein Mundnasenschutz beim Radfahren oder Joggen nicht notwendig seien.

Böse Blicke, wenn kein Mundnasenschutz getragen wird

Um die Gegend des Kaiserpalastes sah man daher auch immer wieder Menschen, die ihre Maske beim Joggen abgenommen hatten, allerdings viel auf, dass diese Menschen es nur taten, wenn gerade nicht so viel los war.

Einige Menschen wiederum berichten, dass sie unangenehme Blicke ernten, wenn sie keine Maske tragen.

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