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Mit Armbrustbolzen durchbohrter Leichnam auf kaiserlichem Friedhof in Tokyo gefunden

Am Mittwoch begrüßten zahlreiche Menschen in Japan das neue Zeitalter und feierten die Krönung des neuen Kaisers. Doch anscheinend war es nicht für alle ein fröhlicher Tag. Beamte des Kaisers fanden einen Toten auf dem kaiserlichen Friedhof in Hachioji in Tokyo. Die Polizei geht von Selbstmord aus.

Am Mittwochmorgen entdeckten die Beamten den Mann, dessen Identität bis jetzt nicht bekannt ist. Da sich der Musashino-Friedhof am Stadtrand von Hachioji befindet, fiel deswegen der Tote vermutlich nicht so schnell auf. Beamte der kaiserlichen Haushaltsbehörde fanden die Leiche und riefen erst gegen 7:20 Uhr die Polizei. Wie lange er sich bereits auf dem Friedhof befand, ist nicht bekannt.

Die Todesursache gibt hingegen noch Rätsel auf. In dem Mann steckte ein Armbrustbolzen. Die passende Armbrust befand sich direkt in der Nähe von ihm. Der Tote selbst befand sich in einem mit Zäunen abgesperrten Bereich, in dem es aktuell Bauarbeiten gibt. Wie der Mann dahin kam und ob es sich wirklich um Selbstmord handelt, lässt sich noch nicht sagen. Ob es einen Zusammenhang zur Abdankung von Akihito und der Krönung des neuen Kaisers gibt, ist nicht bekannt.

Den Friedhof besuchte Kaiser Akihito mit seiner Frau kurz vor seiner Abdankung, um den Verstorbenen noch einmal die Ehre als Kaiser zu erweisen. Auf dem Gelände liegen neben dem Kaiser Yoshihito und seiner Frau ebenfalls Kaiser Hirohito und seine Frau, welche die Eltern von Akihito sind. Er selbst und seine Frau wollen sich einäschern lassen und dabei die 350 Jahre alte Tradition brechen. Ihre Asche erhält anschließend einen Platz in zwei eigenen Mausoleen, die noch nicht gebaut sind.

Quelle: Mainichi Shimbun

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