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Falsche Informationen auf sozialen Medien sorgten für Panik

Mitarbeiter der Gesundheitsgenossenschaft verursacht Toilettenpapier-Hysterie

Vor einigen Tagen brach in Japan die Panik aus, dass es nicht mehr genug Toilettenpapier gibt. Das führte dazu, dass die Menschen massenweise Papier kauften, um es zu Hause zu horten. Das Resultat waren landesweit leere Regale. Mittlerweile haben Hersteller die Kunden beruhigt und versichert, dass es keine Knappheit gibt. Wie es zu der eigentlichen Panik kam, war bis jetzt unklar, anscheinend stecke jedoch ein Mitarbeiter einer Gesundheitsgenossenschaft dahinter.

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Der Verband aus Tottori veröffentlichte am Dienstag ein Statement auf der offiziellen Webseite. In dem Schreiben sprach Direktor Dai Kajino von dem Fehlverhalten eines Mitarbeiters. Ein Angestellter hat wohl mit anderen Personen auf sozialen Medien falsche Informationen zum Toilettenpapier in Japan veröffentlicht.

Mitarbeiter erhält Bestrafung

In den Posts wurde behauptet, dass Japan bald kein Toilettenpapier mehr hat, weil es aus dem gleichen Material besteht wie Atemmasken. Die sind aktuell Mangelware und die Produktion kommt kaum hinterher. Da Japan auch kein Papier aus China importieren kann, würde auch das Klopapier bald ausgehen, so die Posts.

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Im Kontext mit dem sich weiter ausbreitenden Covid-19 reagierten viele Menschen panisch. Toilettenpapier und Taschentücher waren plötzlich in vielen Geschäften ausverkauft. Einige waren so verzweifelt, dass sie online zu hohen Preisen noch Packungen kauften. Die Sache eskalierte so stark, dass die Regierung und die Papierindustrie zur Ruhe aufforderte, da es genug Vorräte gibt.

Aus diesem Grund entschuldigt sich Kajino zutiefst für das Verhalten der Person, das so viele Schwierigkeiten verursachte. Um zu zeigen, dass sie es wirklich ernst meinen, erhält der Mitarbeiter wohl strenge Disziplinarmaßnahmen. Um welche Strafen es sich handelt, wurde aber nicht angegeben.

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