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Absicherung im Krankheitsfall

Selbstständige der Unterhaltungsbranche sollen durch Arbeitsunfallversicherung geschützt werden

Die Arbeitsgruppe des Rats für Arbeitspolitik kam in ihrer Sitzung am 8. Dezember überein, Selbstständige in der Unterhaltungsbranche, darunter berühmte Mitarbeiter der Anime-Industrie, Schauspieler und Sänger, in die Liste der Einzelunternehmer aufzunehmen, damit sie durch die Arbeitsunfallversicherung geschützt werden können.

Der Rat, ein beratendes Gremium des japanischen Arbeitsministers, plant die Ministerialverordnung zu überarbeiten und die Ergänzung bis zum Ende des Geschäftsjahres 2021 umzusetzen.

Selbstständige arbeiten genauso wie Angestellte in Unternehmen

Die Entscheidung, diese Gruppen in die Arbeitsunfallversicherung aufzunehmen, die bisher nur für Angestellte von Unternehmen in Japan gilt, erfolgt, nachdem die Arbeitsgruppe einen Antrag der japanischen Schauspielergewerkschaft angenommen hatte. An der Spitze der Gewerkschaft steht der berühmte Schauspieler Toshiyuki Nishida.

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Schauspieler arbeiten ähnlich wie Angestellte, da sie ihre Arbeit über Unterhaltungsagenturen erhalten und unter der Anleitung von Regisseuren und Produzenten auftreten. Die Beschäftigten in der Unterhaltungsindustrie, einschließlich des technischen Personals, mussten tatsächlich Behandlungskosten selbst finanzieren.

Eine Änderung würde bedeuten, dass 15.000 Personen durch die Arbeitsunfallversicherung versichert wären.

Absicherung bei Arbeitsunfällen

Im Rahmen der Versicherung können Personen, die Prämien an Branchengruppen gezahlt haben, Behandlungskosten, Entschädigung für Fehlzeiten am Arbeitsplatz und andere Zahlungen erhalten, wenn sie einen Arbeitsunfall erlitten. Dies gilt bereits für Personen, einschließlich einzelner Taxifahrer und Bauarbeiter.

Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2018 waren im Rahmen der Versicherung etwa 1,9 Millionen Menschen versichert. Die japanische Regierung erwägt, den Kreis der Bezieher zu erweitern, um freiberuflich tätige Arbeitnehmer zu schützen, die von Unternehmen Aufträge erhalten, ohne einen Arbeitsvertrag zu unterzeichnen.

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