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HomeNachrichten aus JapanMonatsumfrage: Zustimmung für die japanische Regierung fällt

Abe weiter in der Kritik

Monatsumfrage: Zustimmung für die japanische Regierung fällt

In der aktuellen Monatsumfrage der Nachrichtenagentur Kyodo gaben 80 Prozent der Befragten an, dass die Wirtschaftshilfe der japanischen Regierung, einschließlich der 100.000 Yen, die jeder Einwohner bekommt, viel zu langsam ausgezahlt wird.

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Auch die Zustimmung für das Kabinett von Japans Premierminister Abe fiel in der Monatsumfrage auf 39,4 Prozent, ein Rückgang von 2,3 Punkten gegenüber der Umfrage zu Beginn dieses Monats und das erste Mal seit Mai 2018, dass die Zustimmung unter 40 Prozent fällt.

45,5 Prozent missbilligen die Arbeit der japanischen Regierung

45,5 Prozent der Befragten gaben an, dass sie das Kabinett missbilligen.

In Hinsicht auf die Konsequenzen für den ehemaligen Chef der Staatsanwaltschaft von Tokyo, wegen eines Glücksspielskandals, gaben 78,5 Prozent in der Monatsumfrage an, dass die Regierung viel zu nachsichtig war.

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Als Konsequenz auf den Skandal musste der Staatsanwalt zurücktreten. Der Skandal hat Abe zusätzlich geschadet, der bereits viel Kritik bekommt, wegen der Reaktion der Regierung auf die Pandemie und der sogenannten Hanami-Partys.

Monatsumfrage zeigt, dass sich viele Sorgen um eine zweite Infektionswelle machen

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96,6 Prozent der Befragten gaben zudem an, dass sie sich Sorgen über eine zweite Infektionswelle machen, die Japan treffen könnte. 77,4 Prozent waren der Meinung, dass die japanische Regierung viel mehr Tests hätte zulassen müssen.

Nachdem der landesweite Ausnahmezustand in Japan aufgehoben wurde, meldete Tokyo wieder einen Anstieg der Infektionen und in der Stadt Kitakyushu eine neue Cluster-Infektion, bei dem der Infektionsweg nicht zurückverfolgt werden kann.

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