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HomeNachrichten aus JapanMount Fuji startet in die Bergsteiger-Sommersaison mit der Hoffnung auf mehr Besucher

Endlich ist die beliebte Route wieder offen

Mount Fuji startet in die Bergsteiger-Sommersaison mit der Hoffnung auf mehr Besucher

Die Bergsteiger-Sommersaison am Mount Fuji wurde am 1. Juli offiziell eröffnet und viele können es kaum noch erwarten, den wahrscheinlich berühmtesten Berg Japans zu erklimmen.

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Die Freigabe des Yoshida-Pfades auf der Yamanashi-Seite des Berges markierte den Beginn der Kletter-Saison, die etwa zwei Monate andauert. Wer die Pfade in ihrem vollen Umfang nutzen möchte, muss sich vorher aufgrund der pandemischen Situation aktuell einer Temperatur- und Gesundheitskontrolle unterziehen. Maßnahmen, die viele Kletter-Fans nicht daran hindern, den Berg gleich am ersten Tag der Saison wieder für sich zu erobern.

Am Gipfel des Mount Fuji

Bereits am Morgen des 1. Juli versammelten sich etwa 50 Bergsteigende auf dem Gipfel des Berges, um sich dort den malerischen Sonnenaufgang anzusehen. Die ersten Sonnenstrahlen des noch jungen Tages wurden mit Jubelrufen begrüßt.

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Ein magischer Augenblick, der auch den 47-jährigen Bergsteiger Taku Ito sehr bewegt hat. Der Büroangestellte hatte den Berg an diesem Tag zum ersten Mal gemeinsam mit zwei Kollegen erklommen. Er berichtete: „Ich habe während der Pandemie mit dem Bergsteigen begonnen und an niedrigen Bergen geübt.“

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Der Anblick des Sonnenaufgangs vom Gipfel des Mount Fuji aus hat ihn wirklich gerührt und so fügte er hinzu, dass ihm dieser besondere Moment viele schöne Erinnerungen geschenkt habe.

Ebenso begeistert war die 52-jährige Britin Sally Spencer, die am 30. Juni gegen 17 Uhr in einer Lodge an der achten Station angekommen war. Auch für sie war es die erste Tour auf den Mount Fuji. Sie erzählte, dass der Aufstieg zwar sehr anstrengend, aber die Landschaft gleichzeitig auch so schön gewesen sei, dass sie ihre Erschöpfung darüber völlig vergessen hätte.

„Ich war bewegt von der erstaunlichen Natur, die Japan zu bieten hat.“

Am 10. Juli sollen dann auch die anderen drei großen Wanderwege, die sich in der Präfektur Shizuoka befinden, eröffnet werden.

Temperaturkontrollen, Desinfektionsstationen, Trennwände

Im Jahre 2021, als der Mount Fuji erstmals wieder seit Beginn der Pandemie für Besuchende geöffnet wurde, wurden im Laufe der Saison gerade einmal 65.519 Besuchende auf dem Yoshida-Pfad gezählt.

Das ist die niedrigste Zahl, die jemals seit Beginn der Zählungen im Jahre 1981 registriert wurde.

Für dieses Jahr werden auch gerade im Hinblick auf den langsam wieder anlaufenden Tourismus schon deutlich mehr Besuchende erwartet.

Um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, werden die Bergsteigenden an der fünften Station des Yoshida-Pfades einer Temperatur- und Gesundheitskontrolle unterzogen. Für die Lodges gelten ähnliche Regelungen.

Wer bereits kontrolliert worden ist und keinerlei Symptome zeigt, bekommt als Beleg dafür ein spezielles Armband ausgehändigt. Nur wer ein solches Band erhalten hat, darf seine Wanderung fortsetzen.

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