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Mt. Shimmoe Vulkan in Japan bricht erneut aus

Die Japan Meteorological Agency teilte mit, dass der Mt. Shimmoe auf der Hauptinsel Kyushu erneut ausgebrochen ist. Der letzte Ausbruch des Vulkans wurde am 6. April gemeldet. Kurz darauf wurden Arsen und andere Schadstoffe in den umliegenden Gewässern gefunden, woraufhin viele Bauern ihren Reisanbau abbrechen mussten.

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Der 1.421 Meter hohe Vulkan brach erstmals am 6. März 2018 aus, nachdem er 7 Jahre geruht hatte. Doch seitdem rumort es in der Gegend um den Berg herum immer wieder. Nun kam es zu einem erneuten Ausbruch, der gegen 14:45 Uhr stattfand. Laut der Japan Meteorological Agency stiegen bis zu 4.500 Meter hohe Rauchschwaden in die Luft, sodass die Agency vor großen durch die Luft fliegenden Felsen in einem Umkreis von 3 Kilometer um den Krater herum warnte.

Außerdem können in einem Umkreis von 2 Kilometern auch pyroklastische Ströme auftreten. Nach dem erneuten Ausbruch hielt die Agency die Warnstufe 3 von 5 aufrecht, sodass der Zugang zum Vulkan eingeschränkt bleibt. Nicht nur der aktiv gebliebene Mt. Shimmoe macht der umliegenden Bevölkerung zu schaffen. Auch der Berg Io, der zur selben Gruppe wie der Mt. Shimmoe gehört, brach am 19. April aus, nachdem er rund 250 Jahre geruht hatte.

Nach den wiederholten Ausbrüchen wurden in den umliegenden Gewässern Arsen und andere Schadstoffe entdeckt, sodass rund 1.400 Bauern in den Präfekturen Miyazaki und Kagoshima ihren Reisanbau für diese Saison aufgeben mussten.

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