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HomeNachrichten aus JapanMütter fordern keine US-Militärflugzeuge über Kindertagesstätte in Okinawa

Drei Jahre, nachdem ein Flugzeug ein Teil verloren hatte

Mütter fordern keine US-Militärflugzeuge über Kindertagesstätte in Okinawa

Eine Gruppe von Müttern hat das Okinawa Defense Bureau aufgefordert, dass US-Militärflugzeuge nicht mehr einen Kindergarten in der Nähe der U.S. Marine Corps Air Station Futenma in Ginowan überfliegen sollen.

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„Warum überfliegen immer noch US-Militärflugzeuge unsere Kinder, wenn wir uns seit drei Jahren immer wieder über die Gefahren beschweren“, hieß es von den Müttern. Am 7. Dezember 2017 wurde auf dem Dach der Kindertagesstätte Midorigaoka ein Ausrüstungsstück aus einem Hubschrauber des US-Militärs gefunden.

Mütter fordern Maßnahmen, bevor wieder etwas passiert

Das US-Militär identifizierte das Objekt als Abdeckung für Ausrüstung aus einem CH-53E-Hubschrauber, bestritt jedoch, dass es aus einem Hubschrauber gefallen sei, und erklärte, dass alle Abdeckungen vor dem Start entfernt und angemessen gelagert worden seien.

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Obwohl US-Flugzeuge oft über den Kindergarten fliegen, sagte Generaldirektor Toshinori Tanaka, dass er die amerikanische Seite auffordern werde, nicht mehr über das Gebäude zu fliegen. Eine Aussage, die Tanaka bereits mehrfach gemacht hatte.

Keine konkreten Aussagen

Bezugnehmend auf die Entdeckung des Objekts sagte Tanaka: „Die Präfekturpolizei führt die notwendigen Untersuchungen durch. Wenn wir neue Informationen erhalten, werden wir sie unverzüglich veröffentlichen.“

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Auf die Frage nach US-Militärflugzeugen, die den Kindergarten häufig überflogen, antwortete Tanaka: „Zum Zeitpunkt des Vorfalls erklärte uns das US-Militär, dass sie alle Flugbesatzungen, die zur und von der Airbase Futenma fliegen, anweisen werde, das Überfliegen von Schulen und anderen Einrichtungen so weit wie möglich zu vermeiden.“

„Die Gewährleistung der Sicherheit ist eine wichtige Voraussetzung für den Betrieb von US-Militärflugzeugen. Wir werden die Vereinigten Staaten weiterhin darum bitten, die Auswirkungen auf die Anwohner so gering wie möglich zu halten“, so Tanaka.

Als Antwort auf Tanakas Erklärung zeigten die Mütter Filmaufnahmen von US-Militärflugzeugen, die über der Kindertagesstätte flogen, und fragten: „Warum fliegen sie täglich über den Kindergarten, obwohl sie angewiesen wurden, diesen so weit wie möglich zu vermeiden?“ und „Warum ist die Situation auch nach drei Jahren noch dieselbe geblieben?“

Auch auf diese Fragen erhielten die Mütter allerdings keine konkrete Antwort.

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