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Musik-Streaming wird in Japan immer beliebter, CD-Alben-Produktion geht zurück

Die jährliche Produktion von Musik-Alben fiel in Japan 2018 zum ersten Mal unter die 100 Millionen. Ein Grund dafür sind die immer beliebtere Online-Streaming-Dienste.

Im vergangenen Jahr wurden in Japan insgesamt 88,65 Millionen Alben hergestellt. Laut der Recording Industry Association of Japan (RIAJ) erreichte die Produktion im Jahr 2000 mit 276,33 Millionen den bisher höchsten Wert. Laut der RIAJ liegt der Rückgang daran, dass viele beliebte Musiker ihre Alben mittlerweile über Streaming-Dienste bereitstellen, da sie so auch ein größeres Publikum außerhalb von Japan erreichen.

Das bislang meistverkaufte CD-Album in Japan ist „First Love“ von Hikaru Utada, dass 1999 7,76 Millionen Mal verkauft wurde, gefolgt von einem Album des Duos B’z, dass 5,14 Millionen Mal verkauft wurde.

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Die RIAJ gibt seit 1999 Daten für CD-Alben heraus, ältere Daten errechnen sich aus der Produktion von CD-Alben und Singles.

Immer mehr Popstars setzen auf Streaming-Dienste

Seitdem das Smartphone immer beliebter wird, greifen viele Menschen zu Online-Streaming-Diensten, anstatt CDs zu hören. Die Anzahl der Downloads von Alben, Einzeltiteln und Musikvideos stieg 2018 um 13 Prozent auf 64,5 Milliarden Yen (ca. 523 Millionen Euro). Das ist das fünfte Jahr in Folge, in dem die Anzahl steigt.

Da immer mehr Popstars auf Online-Streaming setzen, rechnen Branchenkenner auch im nächsten Jahr mit einem deutlichen Anstieg.

Während die meisten Online-Streaming-Dienste in der Vergangenheit das Herunterladen nicht zugelassen haben, macht der Verkauf von Musik, von Diensten, bei denen man eine konstante Internetverbindung benötigt, 2018 54 Prozent der Gesamtsumme aus. Nutzer sind auch immer öfters bereit Geld für Abos zu bezahlen, auch wenn das Angebot an kostenlosen Diensten, die sich über Werbung finanzieren, immer größer wird.

Zu den wichtigsten Anbietern von Musik-Streaming gehört der schwedische Dienst Spotify, gefolgt von Apple mit iTuens und Google mit Play.

Zwar machen Musikmedien wie CDs und Videos im vergangenen Jahr immer noch 80 Prozent des gesamten Musikabsatzes in Japan aus. Allerdings zeigt eine landesweite Online-Umfrage, die im vergangenen Monat veröffentlicht wurde, dass 65,9 Prozent der Befragten YouTube zum Anhören von Musik verwenden, nur 48,6 Prozent gaben an, dass sie CDs hören.

Quelle: RIAJ

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