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Mutmaßlicher Schuldiger hinter Explosion in Sapporo wird der Staatsanwaltschaft übergeben

Mann entleerte über 100 Sprühflaschen im Gebäude und entzündete das Gas versehentlich

Letztes Jahr kam es in Sapporo zu einem Vorfall in der Innenstadt. Eine plötzliche Explosion brachte ein Gebäude zum Einstürzen und verletzte mehr als 40 Personen. Es war dabei zu Beginn nicht klar, was die Ursache war. Mittlerweile ist sicher, dass der Unfall durch einen Mann verursacht wurde, der brennbares Gas freisetzte. Er wurde nun fast ein Jahr später der Staatsanwaltschaft übergeben.

Der 34-jährige ehemalige Geschäftsleiter einer Filiale des Immobilienbüros Apaman Co. soll schuld an der Explosion sein. In dem zweistöckigen Büro leerte er am 16. Dezember 2018 für die Entsorgung um die 120 Sprühflaschen. Das Gas in ihnen war dabei hochentzündlich und staute sich in den Räumlichkeiten. Als der Mann anschließend den Boiler anschaltete, wurde das Gas plötzlich entzündet und es kam zur Explosion. Es erscheint dabei schon fast wie ein Wunder, dass es nur 46 Verletzte gab und keine Toten.

Mitarbeiter half beim Entleeren des Gases

Die Explosion war dabei so stark, dass Personen im benachbarten Pub Verletzungen erlitten und teilweise nur knapp dem Tod entkamen. Ebenfalls kam es im Büro und bei anliegenden Geschäfte zu Schäden durch den Vorfall. Der Geschäftsführer selbst erlitt schwere Verletzungen und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Er muss sich nun möglicherweise für Verletzung und Zerstörung durch Sprengstoff durch Fahrlässigkeit verantworten.

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Die Polizei gab bis jetzt nicht bekannt, ob der Mann sich in den Punkten schuldig bekennt. Sie bestätigten jedoch, dass sie kurz nach der Explosion 240 Sprühflaschen beschlagnahmten, die für Kunden gedacht waren. Der Fall selbst könnte sich jedoch rechtlich als schwierig herausstellen. Denn obwohl der Mann den Boiler anstellte und so die Explosion auslöste, entleerte er das Gas nicht alleine. Ein weiterer Mitarbeiter soll an dem Tag geholfen haben, der jedoch nicht weiter strafrechtlich verfolgt wird.

MS

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