Nach dem Erdbeben in Hokkaido leben mehr als 1.500 Menschen in Notunterkünften

Eine Woche ist es her, dass in der Präfektur Hokkaido die Erde heftig bebte. Die Präfektur-Regierung zog nun ihre ersten Bilanzen und zählte die Menschen, die immer noch in Notunterkünften leben. Aktuell sind das wohl noch um die 1.592 Personen.

Nach wie vor gibt es mehrere Unterkünfte in den acht Städten der Präfektur. In Atsuma leben die meisten Menschen in den Evakuierungszentren. Um die 20 Prozent der gesamten Bewölkung befinden sich in den Unterkünften. Die Stadt lag genau im Epizentrum des Bebens und erlitt großen Schaden. Kurz nach dem Beben lebten mehr als 5.000 Menschen in ganz Hokkaido in Notunterkünften.

Bei dem Erdbeben der Stärke 6,7 erlitten 327 Gebäude Schäden. Darunter befinden sich 121 private Häuser in Atsuma, Kitahiroshima und Sapporo. Doch der Hauptgrund, dass die Menschen immer noch so zahlreich in den Notunterkünften leben, sind nicht die kaputten Gebäude. Viele fürchten sich vor den starken Nachbeben, die es seit Tagen immer noch in der Region gibt. Besonders Erdrutsche stellen nach wie vor eine große Gefahr in ländlichen Gegenden dar.

Das Erdbeben forderte bis jetzt 41 Tote und mehr als 681 Verletzte. Es gibt nach wie vor Probleme mit der Stromversorgung in Sapporo und in anderen Teilen der Präfektur. Ebenfalls gibt es Behinderungen beim Zugverkehr. Um die 50 Prozent der Zugverbindungen sind eingeschränkt, zum Ersatz gibt es jedoch Expressdienste zwischen Sapporo und Obihiro sowie Kushiro. Bis zum 29. September sollen die Züge aller Linien, bis auf die Hidaka-Linie, wieder normal fahren.

Quelle: Mainichi Shimbun

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