• News
Home News Nach Unfall mit Kleinkindern – Polizei überprüft Dashcam
Anzeige

Nach Unfall mit Kleinkindern – Polizei überprüft Dashcam

Am Mittwoch ereignete sich in der Präfektur Shiga ein schwerer Unfall, bei dem zwei Kleinkinder getötet wurden. Gestern entschloss sich die Polizei, die Bilder einer Dashcam, die auf dem Armaturenbrett eines beteiligten Kleinwagens angebracht war, zu analysieren.

Die Fahrerin des Unfallautos, eine 52-jährige Japanerin, wurde am Mittwoch direkt vor Ort von der Polizei vernommen. Die Frau erklärte, nicht aufmerksam genug gewesen zu sein, als sie nach rechts abbiegen wollte. Dabei kollidierte die Fahrerin mit einem anderen Kleinwagen, der ihr auf der Gegenspur entgegenkam.

Die Polizei ermittelt gegen die 52-Jährige wegen des Verdachts auf fahrlässige Gefährdung des Straßenverkehrs mit Todesfolge und Körperverletzung. Die Fahrerin sagte den Beamten, dass sie nicht auf den entgegenkommenden Verkehr achtete, bevor es zur Kollision kam.

Die Fahrerin des anderen Autos, eine 62 Jahre alte Frau aus der Region, wurde ebenfalls direkt am Tatort in Gewahrsam genommen, kurz darauf aber wieder freigelassen. Die Polizei war der Ansicht, dass sie den Unfall nicht hätte verhindern können. Der Kleinwagen der älteren Fahrerin war als einziger mit einer sogenannten Dashcam ausgestattet.

Insgesamt 16 Opfer zu beklagen

Insgesamt waren 13 Kinder und drei Kindergärtnerinnen in den Unfall verwickelt. Die Gruppe wurde von dem Kleinwagen getroffen. Zwei Kleinkinder im Alter von zwei Jahren starben direkt am Unfallort, zwei weitere Kinder kamen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Ihr Zustand ist weiterhin kritisch. Auch die anderen Kinder der Gruppe sowie deren Kindergärtnerinnen wurden mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Die Kindergärtnerinnen gingen mit ihrer Gruppe in der Nähe des Kindergartens Leimond-Oumi spazieren, als sich der Unfall gegen 10:15 Uhr ereignete. An der betreffenden Kreuzung gab es keine Leitplanken oder Bordsteine. Der Generalkommissar der nationalen Polizeibehörde erklärte, dass die Polizei zeitnah beabsichtige, die Sicherheitsmaßnahmen an solchen Gefahrenstellen zu verbessern. Vor allem das Gelände rund um Schulen und Kindergärten wie die Wege dorhin sollen besser gesichert werden.

Unfallort in Shiga
Bild: Kyodo

Nachbarn und andere Menschen aus der Region um Otsu kamen auch am Donnerstag, um am Unfallort Blumen niederzulegen. Viele sind auch heute noch schockiert, dass zwei kleine Leben so früh endeten. Erneut wurden Stimmen laut, die zu mehr Achtsamkeit im Straßenverkehr aufriefen.

Der Kindergarten bleibt für die nächsten Tage geschlossen. Der Betreiber erklärte bereits, für die nächste Zeit keine Spaziergänge mit den Kindern mehr machen zu wollen.

Quelle: JT

Unser Podcast

Rolling Sushi - Japan für die Ohren

Anzeige

Anzeige

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

Anzeige

Cookie-Einstellung

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und Werbung einblenden zu können,verwenden wir Cookies. Datenschutz | Impressum

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Hilfe

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutz.

Zurück