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Nagoya streicht ebenfalls Zahlungen für das Aichi Kunstfestival

Kulturministerium will ebenfalls weiterhin keine Gelder genehmigen

Das Aichi Kunstfestival hat nach Protestwellen und Drohungen sowie vielen Diskussionen eine Menge durchgemacht. Nun feierte die betroffene geschlossene Ausstellung mit der Trostfrauen-Statue und anderen kontroversen Werken am Dienstag ihre Wiedereröffnung. Das bringt allerdings neue Problem mit sich, denn Nagoya will das Event nicht weiter unterstützen.

Nagoyas Bürgermeister Takashi Kawamura war alles andere als begeistert von der Wiedereröffnung. Er bezeichnete die Veranstaltung nach einem Besuch am Dienstag als empörend. Sie würde die öffentliche Meinung im Namen der freien Meinungsäußerung gewaltsam übernehmen. Zuvor forderte er bereits die Entfernung der Trostfrauen-Statue.

Nicht die erste Absage von Zahlungen

Da der Bürgermeister gleichzeitig der Vorsitzende des Lenkungsausschusses ist, beschloss er, dass die Stadt sich nicht länger finanziell an dem Festival beteiligt. Ursprünglich sollten sie zusammen mit der Präfektur Aichi und der Regierung die Kosten des Kunstfestivals übernehmen.

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Nagoya sollte dabei um die 1,7 Millionen Euro beisteuern. 288.167 Euro für die Ausstellung will Kawamura nun streichen, die den Veranstaltern dann fehlen. Das verschlimmert für sie die Lage, da das Ministerium für kulturelle Angelegenheiten ebenfalls seine Zahlung von 664.950 Euro strich. Das Organisationskomitee hoffte, dass sie mit der Wiedereröffnung und den besseren Sicherheitsmaßnahmen das Ministerium umstimmen können.

Ministerium lässt sich nicht umstimmen

Kulturminister Koichi Hagiuda gab jedoch am Dienstag bekannt, dass sie ihre Entscheidung nicht ändern. Gleichzeitig betonte er erneut, dass sie die Gelder nicht aufgrund des Inhalts der Ausstellung strichen. Sie genehmigten den Zuschuss laut ihren Aussagen nicht, da die Veranstalter ihnen nicht vorab sagten, dass es zu möglichen Problemen mit der Ausstellung kommen kann.

Besucher freuten sich hingegen über die Ausstellung und stellten sich extra für die nun limitierten Karten an. Ein Mann in den 50ern erklärte, dass er es nicht richtig findet, dass die Menschen die Ausstellung kritisieren, ohne sie vorherzusehen. Er selbst kommt aus Osaka und freute sich, endlich die Werke selbst zu sehen. Mehr als 700 Personen meldeten sich für die Lotterie der Tickets vorab an.

Kyodo

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