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Das Release-Datum ist noch nicht bekannt

Netflix produziert offizielle Live-Action-Serie zu One Piece mit Eiichirō Oda als Produzent

Es ist weniger als zwei Wochen her, dass Netflix seine Streaming-Partnerschaft mit Hayao Miyazakis Studio Ghibli vorgestellt hat, aber das Unternehmen hat bereits eine weitere große Ankündigung für Anime-Fans preisgegeben. Es erstellt eine in den USA produzierte Live-Action-Version von „One Piece“.

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Eiichirō Odas Piraten-Manga war ein sofortiger Hit, als er 1997 auf den Markt kam und die Anime-Version, die zwei Jahre später ausgestrahlt wurde, ist zu einer der beliebtesten und erfolgreichsten Anime-Reihen aller Zeiten geworden. 

Offizielle Nachricht von Oda

Von der in den USA entstehenden Live-Action-Version wurde erstmals 2017 berichtet, aber da es keine öffentlichen Updates zu dem Projekt gab, hat man diese Nachricht nicht mehr für voll genommen. 

Am 30. Januar gab Netflix jedoch die große Neuigkeit bekannt, dass es die Live-Action-Serie in 10 Episoden ausstrahlen wird. Der brandneue offizielle Netflix-„One Piece“-Twitter-Account hat bereits eine Erklärung von Oda selbst in mehreren Sprachen veröffentlicht.

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„Ich weiß, dass ich bereits 2017 die Produktion dieses Werkes angekündigt habe, aber diese Dinge brauchen Zeit! Die Vorbereitungen gehen hinter den Kulissen langsam voran und es scheint, dass ich endlich die große Ankündigung machen kann: Netflix, der weltweit führende Streaming-Unterhaltungsdienst, wird uns bei der Produktion enorm unterstützen! Das ist so ermutigend! Wie weit wird die Geschichte in den 10 Episoden der ersten Staffel voranschreiten? Wer wird die Besetzung sein!? Bitte haben Sie noch etwas Geduld und bleiben Sie dran!!“ – Eiichirō Oda.

Wird es den Ansprüchen gerecht?

Wie bei jeder Live-Action-Verfilmung einer beliebten Anime-Serie ist die große Frage, ob Netflix’s „One Piece“ so aussieht oder sich so anfühlt wie die bereits existierende Version der Geschichte, die die Fans schon kennen und lieben. Oda ist als ausführender Produzent des Projekts aufgeführt, aber dieser Titel ist vage und könnte alles bedeuten, von einer intensiven, praktischen Rolle bis hin zu einer Geste des Respekts, die keine tatsächliche Autorität beinhaltet. 

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Netflix’s „One Piece“-Skript wird von Matt Owens („Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.“, „Luke Cage“, „The Defenders“) geschrieben. Er ist auch einer der derzeit angekündigten ausführenden Produzenten des Projekts. 

Die anderen sind Steven Maeda („Lost“), Marty Adelstein („Hanna“-Film) und Becky Clements („Hanna“-Serie). Die Tomorrow Studios, die auch an Netflix Live-Action-Serie „Cowboy Bebop“ arbeiten, übernehmen die Produktion. Netflix hat noch nicht bekannt gegeben, wann „One Piece“ mit dem Streaming beginnen wird.

Nicht die erste Adaption

„One Piece“ ist nicht der erste Ausflug von Netflix in Live-Action-Anime-Adaptionen (zusätzlich zu „Cowboy Bebop“ hat das Unternehmen zuvor einen „Death Note“-Film in den USA veröffentlicht, der gerade eine Fortsetzung erhält). Aber die einzigartigen Eigenschaften von Odas Megahit stellen eine besondere Herausforderung dar. 

Wie bereits erwähnt, ist die erste Staffel mit 10 Episoden geplant, aber der „One Piece“-Anime hat 919 bereits ausgestrahlte Episoden. Selbst wenn man davon ausgeht, dass die Episoden eine Stunde statt der üblichen 30 Minuten für einen Anime dauern werden, wird die erste Staffel des Live-Action-„One Piece“ ein Tropfen auf dem heißen Stein sein.

Was bedeutet, dass die Lieblingsmomente und -charaktere vieler Fans keine Chance haben, in Staffel 1 aufzutauchen. Das Abwägen zwischen dem Wunsch der etablierten Fans nach der Serie, die Welt von „One Piece“ und die Beziehungen zu den Charakteren zu etablieren, wird ein schwieriger Balanceakt sein.

„One Piece“ noch nicht zu Ende

Eine weitere Besonderheit von „One Piece“ ist, dass die Geschichte noch nicht zu Ende ist. „Cowboy Bebop“ und „Death Note“ waren zu dem Zeitpunkt fertig, als Netflix beschloss, sie neu zu schreiben (trotz der bald erscheinenden neuen Manga von „Death Note“). Doch von „One Piece“ erscheinen jede Woche neue Episoden/Manga-Kapitel. 

Netflix läuft nicht Gefahr, in nächster Zeit das Ausgangsmaterial einzuholen, aber die Anpassung eines Work-in-Progress macht Owens Arbeit wahrscheinlich nicht einfacher.

„One Piece“ ist schon lange an die Spitze der Anime/Manga-Welt geklettert. Japanische Franchises über Piraten gibt es nur wenige. Nachdem die Geschichte einmal begonnen hatte, dauerte es jedoch nicht lange, bis die Fans süchtig wurden, sodass Netflix vielleicht eine Chance auf seinen eigenen Erfolg hat.

SN

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