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Angst vor neuen Einschränkungen

Neue Corona-Variante weckt in Japan erneut Ängste bei Unternehmen

Durch die Corona-Variante Delta hat Japan mit einer schweren Infektionswelle zu kämpfen gehabt. Die Wirtschaft erholt sich gerade erst von dieser Welle, da wurde die erste Infektion mit Omikron gemeldet, kurz danach folgte die zweite Infektion.

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Bei Unternehmen werden nun erneut Ängste geweckt, dass das Land erneut vor einer Infektionswelle steht und die Geschäftstätigkeit wieder negativ beeinflusst wird. Eine weitere Angst bei einigen Unternehmen ist es, dass sie nicht genügend Mitarbeiter finden, da Japan seine Grenzen für Ausländer geschlossen hat und sie auf ebendiese Menschen angewiesen sind.

Grenzschließungen schlecht für die Erholung der Wirtschaft

Die neue Grenzschließung als Reaktion auf die neue Corona-Variante hat auch dazu geführt, dass große Unternehmen ihre Geschäftsreisen ins Ausland absagen, darunter SoftBank, wo alle Reisen ins Ausland ab dem 1. Dezember ausgesetzt sind.

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Restaurants, die besonders unter den Corona-Maßnahmen in Japan zu leiden hatten, befürchten, dass erneute Einschränkungen für die sozialen Aktivitäten der Menschen eingeführt werden. Dies wäre erneut ein großer Rückschlag, insbesondere weil das neue Jahr vor der Tür steht und dies eine der wichtigsten Zeiten im Jahr ist.

Allgemein hat Japans Wirtschaft zu kämpfen, denn auch hier macht sich die Inflation, getrieben von steigenden Energiepreisen, bemerkbar und bremst den Aufschwung langsam ab. Eine erneute Infektionswelle würde den Aufschwung wahrscheinlich zum erliegen bringen.

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Außerhalb von Japan bringt das Einreiseverbot vorwiegend Studenten in Schwierigkeiten. Das Land hatte gerade erst seine Einreisebeschränkung, nach fast 2 Jahren, gelockert, da sind die Grenzen direkt wieder geschlossen.

Auch technische Praktikanten haben ein Problem, viele warten bereits lange darauf, endlich ins Land einzureisen, um dort arbeiten zu können. Arbeitnehmer, auf die Japan, angesichts des Arbeitskräftemangels, dringend angewiesen ist.

Mittlerweile wurden zwei Infektionen mit der Coronavirus-Variante Omikron in Japan gemeldet. Die erste Infektion bei einem Mann, der am Samstag einreise, die zweite bei einem Reisenden am Sonntag.

Weitere Maßnahmen wegen der neuen Corona-Variante möglich

Die japanische Regierung hat daraufhin noch strengere Einreisekontrollen angekündigt und ein Einreiseverbot für alle Ausländer aus zehn afrikanischen Ländern ausgesprochen, das auch für Staatsbürger und Menschen gilt, die Familie in Japan haben. Es werden zwar weiterhin Ausnahmen unter besonderen Umständen gemacht, aber die Vergangenheit hat gezeigt, dass diese Umstände immer wieder anders interpretiert werden.

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Zudem kündigte, kündigte das Land an, dass diese Ausnahmen im Notfall auch abgeschafft werden könnten, wenn so die Corona-Variante aus Japan ferngehalten wird.

Zusätzlich zum Einreiseverbot für Ausländer hat Japan strengere Quarantänemaßnahmen für japanische Staatsbürger und Ausländer verhängt, die kürzlich in bestimmte Länder gereist sind.

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