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Tourismusbranche ankurbeln

Neue Regierung in Japan prüft die Wiederaufnahme der Reisesubvention

Japans neuer Tourismusminister Tetsuo Saito kündigte an, dass er die Wiederaufnahme der Reisesubvention „Go to Travel“ prüfen will.

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Da der Ausnahmezustand in Japan landesweit beendet ist, forderten bereits die Gouverneure der 47 Präfekturen, die Subvention wieder aufzunehmen.

Japans neuer Premierminister will Tourismusbranche unterstützen

„Wir werden die Situation prüfen und überlegen, wann wir die Reisesubvention wieder aufnehmen“, so Saito. „Es ist ein Programm, dass für die Erholung der Touristenorte und lokalen Wirtschaft von entscheidender Bedeutung ist.“

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Laut Saito wurde er vom neuen japanischen Premierminister angewiesen, einen Plan auszuarbeiten, um die von der Pandemie hart getroffene Tourismusbranche zu unterstützen und gleichzeitig die Corona-Maßnahmen aufrechtzuerhalten.

Zum internationalen Tourismus sagte Saito, dass die japanische Regierung an ihrem Ziel festhalten will, bis 2030 60 Millionen Menschen aus dem Ausland nach Japan zu locken.

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In Japan ist es Touristen seit Monaten nicht möglich einzureisen. Ob sich in absehbarer Zeit daran etwas ändern, zum Beispiel, wenn die Impfkampagne abgeschlossen ist, hängt unter anderem damit zusammen, ob das Land eine sechste Infektionswelle erleben wird, auf die sich die japanische Regierung aktuell vorbereitet.

Eine Möglichkeit für die Lockerung der Einreisebestimmungen wäre Impfausweise aus anderen Ländern zu akzeptierten, allerdings gibt es bisher noch keine Pläne dafür. Japan stellt zwar auch Impfausweise aus und hat die Einreise für Menschen mit Wohnsitz und Geschäftsleuten, die einen Impfausweis haben, erleichtert, allerdings gilt dies nicht für Touristen.

Reisesubvention nicht unumstritten

Im Juli 2020 hatte die japanische Regierung die Reisesubvention „Go to Travel“ ins Leben gerufen, um die Menschen dazu zu bewegen, im Land zu reisen. Die Reisekosten wurden mit 20.000 Yen pro Person und Nacht bezuschusst und es gab Gutscheine als Anreiz. Das Programm wurde gut angenommen, musste allerdings im Dezember eingestellt werden, als sich das Coronavirus landesweit schneller auszubreiten begann.

Die Reisesubvention war nicht unumstritten, da Kritiker der Meinung waren, dass sie der Grund für den rasanten Anstieg der Infektionen war. Zwar streitet die japanische Regierung das ab, eine Studie bekräftigt diesen Vorwurf allerdings.

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