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Komfortablere Zugverbindung für Pendler

Neue U-Bahn-Linie bis 2040 im Zentrum Tokyos geplant

Eine neu geplante U-Bahn-Linie soll das Zentrum Tokyos mit dem Hafenviertel verbinden, um somit den Bedürfnissen der Pendler wachsender Wohngebiete gerecht zu werden.

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Die etwa 6 km lange Strecke wird vom Tokyoter Hauptbahnhof bis zum Ariake-Tokyo Big Sight-Messegelände im Stadtteil Kōtō führen und soll insgesamt sieben Stationen umfassen. Die vorläufigen Namen der Haltestellen lauten: Tokyo, Shin-Ginza, Shin-Tsukiji, Kachidoki, Harumi, Toyosu-Shijo and Ariake-Tokyo Big Sight.

Kosten für die U-Bahn belaufen sich auf rund 500 Milliarden Yen

Laut der Stadtregierung Tokyos belaufen sich die Kosten bis zur Eröffnung im Jahre 2040 auf rund 500 Milliarden Yen (3,6 Milliarden Dollar). Es wird ebenfalls eine Verbindung mit der Haneda Airport Access Line in Erwägung gezogen, die das Stadtzentrum direkt mit dem Flughafen verbinden soll und von der East Japan Railway Co. (JR East) geplant wird.

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Hinsichtlich des Vorhabens, das ehemalige Gelände des Tsukiji-Fischmarkts, der 2018 in den Toyosu-Bezirk der Hauptstadt verlegt wurde, neu zu bebauen sowie die Errichtung eines neuen Wohnkomplexes im einstigen Olympische Dorf im Harumi-Bezirk, machen den Bedarf angesichts des drohenden Wachstums offensichtlich.

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Überdies wurden in der Tokyo Waterfront City in den vergangenen Jahren ebenfalls neue Hochhauswohnungen gebaut. Infolgedessen stieg die Bevölkerung dort von etwa 11.000 im Jahr 2010 auf rund 18.000 im Jahr 2020, der neue Apartmentkomplex im Harumi-Bezirk wird voraussichtlich Platz für insgesamt 12.000 Einwohner haben.

Positive Auswirkung auf Infrastruktur erhofft

Bereits in einer Sitzung im Juli 2021 wurde durch die Mitglieder des Verkehrsministeriums zu einem Bau der U-Bahn-Linie zwischen dem Zentrum Tokyos und dem Hafengebiet der Hauptstadt geraten, denn bisher gibt es nur begrenzte Möglichkeiten, ins Zentrum Tokyos zu gelangen, was das Pendeln teilweise stark erschwert. Zudem könnte das Gebiet durch die verbesserte Verkehrsanbindung für Investoren und Firmen attraktiver werden und somit die Infrastruktur positiv beeinflussen.

Auf diesen Vorschlag hin richtete die Stadtregierung eine Arbeitsgruppe ein, die diese Möglichkeit mit Beamten des Verkehrsministeriums und Experten diskutieren soll.

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