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Trotz steigender Neuinfektionen

Neuer Ausnahmezustand in Japan unwahrscheinlich

Da in Tokyo jeden Tag eine zweistellige Zahl von Neuinfektionen gemeldet werden, werden Befürchtungen laut, dass Japans Hauptstadt zurück in den Ausnahmezustand versetzt werden könnte.

Kabinettschef Yoshihide Suga versucht allerdings zu beruhigen, denn für ihn ist ein zweiter Ausnahmezustand eher unwahrscheinlich.

Regierung glaubt nicht an eine Situation, in dem der Ausnahmezustand verhängt werden müsste

Auf einer Pressekonferenz am Montag sagte Suga: „Wir glauben nicht, dass der Aufwärtstrend eine Situation darstellt, in der die Regierung sofort wieder den Ausnahmezustand verhängen oder die Öffentlichkeit auffordern muss, nicht über Präfekturgrenzen hinweg zu reisen.“

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In Tokyo wurden zuletzt 58 Neuinfektionen gemeldet, einen Tag zuvor waren es 60. Die Zahl der Neuinfektionen hatte in den letzten vier tagen jeweils die 50 überschritten.

Am 7. April wurde der Ausnahmezustand über Tokyo und sechs weiteren Präfekturen verhängt und einige Tage später auf das ganze Land ausgeweitet. Im Mai wurde er dann wieder aufgehoben.

Japan werde Grenzkontrollen weiterhin umsetzten

Auf die Frage nach einem Bericht des Zentrums für Systemwissenschaft und -technik der Johns Hopkins University, wonach die Gesamtzahl der Infizierten weltweit 10 Millionen überschritten habe, sagte Suga, Japan werde notwendige Maßnahmen aufrechterhalten.

„Wir werden die Grenzkontrollen weiterhin gründlich umsetzen und die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um zu verhindern, dass das Virus aus dem Ausland nach Japan gelangt.“, so Suga.

Für Informationen zur aktuellen Reise-Situation sollte man die Webseite der japanischen Botschaft in Berlin aufrufen und die Reise- & Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts für Japan lesen. Auch auf der Webseite der deutschen Auslandsvertretung findet man aktuelle Informationen.

TJT

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