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Neuer Dekan der Kyoto Seika Universität fördert Vielfalt

Japan – Der neue Dekan der Kyoto Seika Universität, Ossouby Sacko, hat sich verpflichtet, die Vielfalt und Internationalität zu fördern.

Der 51-jährige Sacko selbst stammt aus dem westafrikanischen Land Mali und hat sein Amt im April angetreten. Bei seinem Amtsantritt sagte er, dass es natürlich ist, dass Menschen unabhängig von Rasse oder Religion unterschiedlich sind. Deshalb möchte er Vielfalt und Internationalität fördern und gleichzeitig die Unterschiede erkennen. Sacko studierte Architektur in China, bevor er 1991 nach Japan auswanderte.

Er spezialisierte sich auf Gemeinschaftsstudien und Architekturpläne und gründete eine Freiwilligen-Gruppe zur Unterstützung von Ausländern in Japan. Außerdem gründete er den Japan-Mali-Kulturaustauschverein. Sacko betreibt in Kyoto sogar ein westafrikanisches Hausmannskost-Restaurant und beschreibt sich selbst als sehr aktiv. Der Dekan sagt über sich selbst, dass er eine hohe Neugierde besitzt und sehr lebendig ist, er gebe nicht auf, bevor er es nicht versucht hat. Die Kyoto Seika Universität besitzt fünf kunst- und geisteswissenschaftliche Fakultäten, darunter sogar die erste Fakultät für Manga in Japan.

2016 wurde außerdem eine Erklärung zur Förderung der Vielfalt veröffentlicht. Aus diesem Grund arbeitet die Universität auch an verschiedenen Reformen und hat angekündigt, dass sie Mehrzwecktoiletten einrichten wolle. Diese Toiletten sollen von jedem, unabhängig von Geschlecht und Behinderung, genutzt werden können. Und auch Sacko setzt sich für die Reformen ein und sagte, dass er das Bewusstsein der Mehrheit verändern und Grundlagen schaffen wolle, um unterschiedliche Potenziale zu schaffen.

Die Universität hat es sich zur Aufgabe gemacht, die „Freie Autonomie“ und den „Respekt vor der Menschheit” zu fördern. Und auch Sacko betonte, wie wichtig es sei, die globale Präsenz der vor fünfzig Jahren gegründeten Universität zu stärken. Laut dem Dekan ist es auch notwendig, über sich selbst nachzudenken. Er selbst hätte sich auch erst kennen gelernt, indem er Japaner beobachtete. Es sei wichtig, sich bewusst zu sein, wer man ist, denn nur so könne man sich mit der Welt verbinden.

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