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HomeNachrichten aus JapanNeuer Präsident in Südkorea weckt Hoffnung auf Verständigung mit Japan

Verbesserung der angespannten Beziehungen

Neuer Präsident in Südkorea weckt Hoffnung auf Verständigung mit Japan

In Südkorea hat Yoon Suk Yeol die Präsidentschaftswahlen gewonnen, was die Hoffnung auf eine Verständig mit Japan weckt. Yeol sagte auf einer Pressekonferenz nach seiner Wahl, dass er eine zukunftsorientierte Beziehung zu Japan aufbauen will.

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Die Beziehungen zwischen beiden Ländern ist seit geraumer Zeit sehr angespannt, da es einige offen Fragen gibt und keines der beiden Länder bisher einen Schritt auf das andere zugegangen ist.

Japans Premierminister hofft auf eine Verbesserung der Beziehungen mit Südkorea

Nach der Wahl des neuen Präsidenten in Südkorea sagte der japanische Premierminister Fumio Kishida: „Ich beabsichtige, eng mit dem neuen Präsidenten zusammenzuarbeiten, um die Beziehungen zwischen Japan und Südkorea zu verbessern“. Dabei betonte er, dass ein gesundes Verhältnis zwischen den beiden Ländern für den globalen Frieden und die Stabilität entscheidend ist.

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Mit Blick auf Russlands Invasion der Ukraine sagte Kishida, dass die Zusammenarbeit zwischen Japan, den USA und Südkorea wichtig sei, auch in Hinblick auf die militärische Aufrüstung Nordkoreas.

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Zu den Themen koreanische Arbeiterinnen und Trostfrauen, ein Euphemismus für Frauen, die in Japans Militärbordellen während des Krieges arbeiten mussten, sagte Kishida: „Es ist wichtig, eng mit dem neuen Präsidenten und seiner Regierung zu kommunizieren, um eine gesunde Beziehung auf der Grundlage von Japans konsequenter Haltung zu diesen Themen wiederherzustellen.“

„Die Beziehungen zwischen Japan und Südkorea befinden sich in einer schwierigen Lage, und wir können sie nicht so belassen, wie sie sind“, so Kishida.

Wirtschaft hofft auf Zusammenarbeit

Auch aus der Wirtschaft kamen hoffnungsvolle Kommentare zur Wahl des neuen südkoreanischen Präsidenten.

Sasakazu Tokura, Chef der Japan Business Federation, der größten Wirtschaftslobby des Landes, schrieb in einer Erklärung: „Wir hoffen, dass die beiden Länder auf der Ebene ihrer Staatsoberhäupter und auf breiterer Ebene noch enger zusammenarbeiten und eine zukunftsorientierte Beziehung auf der Grundlage der japanisch-südkoreanischen Partnerschaft von 1998 aufbauen werden.“

Das Wahlergebnis wurde auch von der koreanischen Gemeinschaft in Japan begrüßt, und viele äußerten die Hoffnung auf positive Veränderungen unter der Führung von Yoon.

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