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Neues Regierungsprojekt sieht einen Computer pro Schüler in Japan vor

In fünf Jahren will Japan Plan zur Digitalisierung umsetzten

Ein Plan der japanischen Regierung sieht vor, dass innerhalb von fünf Jahren jeder Grund-, Mittel- und Oberschüler einen Computer in der Schule zur Verfügung hat.

Ein Computer, Laptop oder Tablet-PC für jeden Schüler, das ist das große Ziel. Im Zuge der Digitalisierung des Schulwesens hat die japanische Regierung vor, einen Entwicklungsplan für das „Ein Computer pro Schüler“-Projekt bis zum Ende des Haushaltsjahres zu erstellen. Das Projekt soll auch Teil der Wachstumsstrategie werden, die bis Ende des Monats beschlossen wird. Ursprünglich stammte das Projekt aus einem Bericht des Rates zur Förderung von Regulierungsreformen.

Allerdings kam im März 2018 laut einer Umfrage des Kultus- und Wissenschaftsministeriums nur ein Computer auf 5,6 Schüler. Zuvor hatte sich die Regierung zum Ziel gesetzt, zwischen 2018 und 2022 einen Computer für jeden dritten Schüler anzuschaffen. Das neue Ziel von „einem Computer pro Schüler“ soll die Einführung von Informationstechnologie an Schulen beschleunigen.

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Um das zu erreichen, sollen die Regionalregierungen sich miteinbeziehen. Unter anderem liegt es an ihnen festzustellen, wie viele Computer in ihren Zuständigkeitsbereichen an den Schulen vorhanden sind. Auch sollen sie eigene Pläne entwickeln, um das Ziel von „einem Computer pro Schüler“ zu erreichen.

Dafür will das Ministerium ein Umfeld schaffen, in dem Regionalregierungen Computer günstiger erwerben können, zum Beispiel als Gebrauchtwaren. Ebenfalls ist im Gespräch, Schülern zu erlauben, die eigenen Geräte mit in die Schule zu bringen.

Zweck der Strategie ist es, die jüngere Bevölkerung besser vorzubereiten auf die Anforderungen des rasanten technologischen Fortschritts in Bereichen wie künstliche Intelligenz. Das will die Regierung erreichen, indem sie die Fähigkeit Informationen zu verarbeiten bei Kindern früh fördert, beispielsweise durch Unterricht im Programmieren.

Auch soll es das Lernen für den individuellen Schüler einfacher machen. Durch digitale Versionen von Lerninhalten kann man den Stoff an das jeweilige Niveau des Schülers anpassen. Man erwartet auch, dass digitale Schulbücher und Videomaterialen das Lernen einfacher machen und die Qualität des Unterrichts steigern.

Quelle: YS

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