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Heime sollen befragt werden dürfen

NHK Gebühren: Haushalte in Japan sollen Fernseher melden müssen

Die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt NHK will die Menschen in Japan dazu verpflichten, zu melden, ob sie ein Empfangsgerät besitzen oder nicht, um so zu erreichen, dass jeder die Gebühren dafür bezahlt.

Zusätzlich beantragte die Rundfunkanstalt am Freitag, dass es erlaubt sein soll, dass nach den Namen der Bewohner von Heimen gefragt werden darf, wenn keine Geräte angemeldet worden sind.

Widerstand gegen eine Meldepflicht

Die vorgeschlagene Pflicht, zu melden, ob sie ein Empfangsgerät besitzen oder nicht, und der Antrag, in Heimen nachzufragen, stießen jedoch auf Widerstand von Mitgliedern eines Expertengremiums des Kommunikationsministeriums, wobei man die Notwendigkeit bestimmt, dass Menschen ohne Fernseher dies der NHK melden müssten.

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Der Sender stellte auch einen Plan zur Schaffung eines Systems, das dazu dienen soll, einen Teil seines Jahresüberschusses beiseitezulegen, um einen Teil seiner Fernsehgebühren zurückzuerstatten.

Gemäß dem Vorschlag, der auf einer Sitzung des Expertengremiums des Kommunikationsministeriums vorgestellt wurde, wird die NHK etwa 10 Prozent ihrer jährlichen Einnahmen aus den Fernsehgebühren in ihren bestehenden Übertragungsfonds zurücklegen, um Rücklagen für Katastrophen und andere Notfälle zu haben, und dann einen ungenutzten Teil der Mittel separat verwalten, den sie an die Zuschauer zurückgibt.

NHK sammelt pro Jahr 700 Milliarden Yen an Gebühren ein

Die Einnahmen aus den Fernsehgebühren belaufen sich auf insgesamt etwa 700 Milliarden Yen pro Jahr.

NHK kündigte auch an, dass sie die Gründung einer Zwischenholding plant, die einige Tochtergesellschaften kontrollieren soll, um Rationalisierungsmaßnahmen, wie z. B. die Reduzierung der Zahl der Führungskräfte, zu beschleunigen. Die Rundfunkanstalt hatte bereits angekündigt, die Anzahl der Satelliten TV-Kanäle zu reduzieren.

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