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Nikkei: „Cool Japan“ Kampagne erfüllt die Erwartungen nicht

Die japanische Zeitung Nikkei veröffentlichte einen Bericht, der besagt, dass die Cool Japan Fund Inc, das Unternehmen, dass die Finanzierung der japanischen Regierung im Rahmen des „Cool Japan“ Programms verteilt, bei den meisten Investoren sehr schlecht gehandelt wird.

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Der Bericht zitiert ein internes Schriftstück, das verlauten lässt, dass zehn der 18 Investitionen des Unternehmens, die im letzten Jahr beschlossen wurden, bislang erfolglos blieben. Außerdem heißt es, dass viele Projekte eng mit der Unternehmensführung verbunden seien.

Laut der Nikkei soll die Cool Japan Fund Inc. 250 Millionen Yen (ca. 1,8 Mio Euro) ausgegeben haben um mit einem Geschäftskonsortium eine 50-prozentige Beteiligung an einem Café, dass auch japanischen Tee anbietet, in den USA zu erwerben. Einer der Direktoren der Cool Japan Fund Inc. mit geschäftlichen Beziehungen zu diesem Konsortium soll die Partnerschaft in die Wege geleitet haben.

Die erste Filiale wurde 2016 eröffnet, allerdings erhielt man nicht alle notwendigen Genehmigungen und begann, das Café als „Take-Out-Geschäft“ zu führen. Im September 2017 soll das Geschäftskonsortium ein Schiedsverfahren beantragt haben, um aus dem Vertrag mit der Cool Japan Fund Inc. herauszukommen.

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Als weiteres Beispiel führt Nikkei an, dass 4,4 Milliarden Yen in WakuWaku investiert worden sind, einen Unterhaltungssender, der japanische Sendungen ausstrahlt und in Ost- und Südasien tätigt ist. Laut einer Quelle der Zeitung, ist der Vorsitzende der Cool Japan Fund Inc., Kazunobu Iijima, ein externer Direktor von Sky Perfekt JSAT, der Muttergesellschaft von WakuWaku. Der Sender hat in den vergangenen zwei Jahren fast 4 Milliarden Yen Verlust erwirtschaftet.

Bei Cool Japan handelt es sich um ein Programm der japanischen Regierung um moderne japanische Kultur im Ausland zu fördern.

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