Nipponibis-Zucht aus China an Japan verschenkt

Nachdem 2003 der letzte in freier Wildbahn geborene Nipponibis in Japan verstorben ist, kam nun ein in China nachgezüchtetes Pärchen auf der Insel Sado an.

Die zwei nachgezüchteten Vögel sind ein Geschenk aus China. Das zweijährige Männchen und das Weibchen kamen am Mittwoch mit einem Flug aus Xian am Flughafen Narita an. Im Anschluss wurden die Tiere nach dem Verlassen des Flugzeuges unter Quarantäne gestellt. Unterdessen befinden sich die beiden Vögel in einem Naturschutzzentrum auf der Insel Sado in der Präfektur Niigata.

Sie wurden einer Gesundheitskontrolle unterzogen und ein Tierarzt des Naturschutzzentrums teilte mit, dass beide Vögel gesund und munter sind. Nun sollen die Tiere in der Nachzucht eingesetzt werden und für viele Nachkommen sorgen. Auch wenn der Nipponibis bereits 1934 zum japanischen Naturdenkmal erklärt wurde, lebten in den 1970er Jahren nur noch acht Exemplare auf der japanischen Insel Sado und einige in der entmilitarisierten Zone in Korea.

Um die Art zu retten, wurde auf der Insel Sado zu dieser Zeit ein Schutz- und Aufzuchtzentrum aufgebaut, in dem die Lebensgewohnheiten der Tiere erforscht werden sollten. Doch das erste Zuchtprogramm war ein Fehlschlag, sodass alle, bis auf einen Vogel, innerhalb von wenigen Wochen starben. Es wird vermutet, dass die Tiere falsch gefüttert wurden.

Erst die Chinesische Akademie der Wissenschaften hat zwei Brutpaare mit insgesamt drei Küken in der abgelegenen Provinz Shaanxi gefunden. Nachdem der Pekinger Zoo die Tiere erfolgreich nachzüchten konnte, wurden 2008 auf der japanischen Insel Sado zehn in menschlicher Obhut geschlüpfte Nipponibisse ausgewildert.

Quelle: NHK

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