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Nissan muss fast 400.000 Fahrzeuge aufgrund defekter Bremssysteme zurückrufen

Mehrere Fahrzeugtypen sind von dem Problem betroffen

Aktuell läuft es für den japanischen Autobauer Nissan Motor Co nicht gut. Nachdem das Unternehmen mit dem Skandal um Carlos Ghosn für Schlagzeilen sorgte, machen nun ihre Fahrzeuge Probleme. Nach Angaben des Unternehmens müssen sie 394.025 Fahrzeuge in den USA zurückrufen, weil es Probleme mit dem Bremssystem gibt.

Nach Angaben der Firma besteht die Gefahr, dass Bremsflüssigkeit in der internen Leiterplatte ausläuft. Normalerweise kommt es dann zu einer Warnung, um den Fahrer auf das Problem aufmerksam zu machen. Wenn sie jedoch ignoriert wird, kann es in seltenen Fällen zu einem Kurzschluss kommen, der einen Brand verursacht. Nissan bestätigte dabei nicht, ob es bereits zu Bränden oder gar Verletzten kam.

Nicht der erste Rückruf für Nissan

Nissan erklärte den Grund für den Rückruf am 8. November bei der National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) mit der Rückrufnummer 18V-601. Betroffen sind die Maxima Limousinen von 2016 bis 2018, Infiniti QX60-Luxus-Crossover von 2017 bis 2019, Murano-SUVs von 2015 bis 2018 und Pathfinder-SUVs von 2017 bis 2019. Die US-Medien berichteten von dem Rückruf am Freitag.

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Nissan selbst will die betroffenen Besitzer der Autos ab nächstem Monat benachrichtigen. Sie werden in dem Schreiben angewiesen, ihr Fahrzeug zu dem nächsten autorisierten Nissan-Händler zu bringen oder einen INFINITI-Händler aufzusuchen. Vor Ort werden dann kostenlos die Reparaturarbeiten durchgeführt. Das Unternehmen versucht bereits, das Problem zu beheben und die Autos wieder sicher zu machen.

Die Nachricht von dem Rückruf kommt nicht einmal zwei Monate, nachdem es Untersuchungen bei 553.000 Nissan Rogue Sport Utility Vehicles durch die NHTSA gab. Zuvor kam die Meldung, dass sich das automatische Notfallbremssystem ohne Warnung oder Problem einfach aktivierte. Es war dabei nicht das erste Mal, dass es zu solchen Untersuchungen und Rückrufaktionen kam.

Bereits im September musste Nissan schon 1,3 Millionen Fahrzeuge zurückrufen, weil es Probleme mit dem Display der Backup-Kamera gab. Allgemein sorgten die ganzen Schwierigkeiten für einen massiven Gewinneinbruch bei dem Unternehmen. Laut dem Ausblick für das Geschäftsjahr 2019 soll es einen Verlust von 70 Prozent geben, der möglicherweise nach dem neuesten Rückruf noch weiter steigen könnte.

TAS

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