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Nobelpreisträger wird Leiter von Japans erstem Zentrum für Krebsimmuntherapie

Die Universität Kyoto wird auf Wunsch von Nobelpreisträger Tasuku Honjo Japans erstes Forschungszentrum für Krebsimmuntherapie aufbauen.

Das „Zentrum für allgemeine Forschung zur Krebsimmunität“ wird von Hojo geleitet, der 2018 den Nobelpreis für Medizin bekommen hat.

Im Zentrum werden die Forscher die Krebsimmuntherapie von den Grundlagen bis zur Anwendung umfassend untersuchen, um die körpereigene Abwehr gegen die Krankheit zu stärken.

Laut der Universität wird die Forschungseinrichtung aus fünf oder sechs Abteilungen bestehen, in denen die grundlegenden Mechanismen der Immunität geklärt, Arzneimittel zur Krebsbehandlung entwickelt und klinische Studien durchgeführt werden.

Außerdem plant die Universität, das Bildungsministerium aufzufordern, ein Budget für die Einrichtung des Zentrums im April 2020 vorzusehen.

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Honjo fokussierte sich in seinen Forschungen auf Antikörper und Immunreaktionen. Er entdeckte ein Protein, das als eine Art Bremse für das Immunsystem funktioniert.

Er ist der 26. Japaner, der einen Nobelpreis verliehen bekommen hat. Dazu werden auch gebürtige japanische Forscher, die die US Staatsbürgerschaft angenommen haben, gezählt. In der Kategorie Physiologie oder Medizin ist er der fünfte Japaner, der einen Nobelpreis bekam. 2016 erhielt Yoshinori Ohsumi in dieser Kategorie den Preis.

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