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Noch genau 500 Tage bis zu den olympischen Spielen 2020 in Japan

Der 12. März markierte genau die 500 Tage-Grenze bis zu den nächsten olympischen Spielen. Japan feierte diesen Tag mit der Veröffentlichung einer Reihe von Piktogrammen, die die verschiedenen Sportarten der Wettbewerbe darstellen.

Das Organisationskomitee gab die 50 olympischen Piktogramme auf dem Event in Tokyo bekannt. Zwei japanische Medaillengewinner begleiteten sie dabei. Doch diese Veranstaltung ist nicht die einzige, die in Japans Hauptstadt stattfindet. In den umliegenden Gebieten gab es mehrere Veranstaltungen, die den 500-Tage-Meilenstein markieren und das Land für die Spiele in Stimmung bringen.

Die Piktogramme, die Teil der einmaligen Art jeder einzelnen olympischen Spiele geworden sind, gab es zum ersten Mal im Jahr 1964. Dieses Jahr markiert zugleich das letzte Mal, dass Japan Gastgeber der Sommerspiele war. Aus diesem Grund basieren die neuen Piktogramme auf den 20, die bei den vorangegangenen olympischen Spielen in Tokyo bereits verwendet wurden. Shota Iizuka, Mitglied der 4-Mal-100-Meter-Staffelmannschaft und Silbermedaillengewinner von Rio Olympic, war begeistert von dem Piktogramm für seinen Sport. Er sagte, es zeige einen idealen Startwinkel und sehe schnell aus.

Auch Kiyo Shimizu, Goldmedaillengewinnerin bei Karate-Kata-Event der Frauen im letzten Jahr, gefallen die Piktogramme. Ihr Karate-Symbol sehe „cool und realistisch“ aus. Sie posierte daraufhin in der gleichen Pose für die Kameras. Um diese 50 Bilder zu erstellen, arbeitete das Organisationskomitee mit dem internationalen olympischen Komitee und den Sportgremien zusammen. Ein Team aus etwa 10 Mitarbeitern begann schon im Juli 2017, die Piktogramme zu entwerfen. Zu ihnen gehörte auch Grafikdesigner Masaaki Hiromura.

Die olympischen Spiele haben viele einzigartige Projekte

Ebenfalls am Dienstag startete das Organisationskomitee ein Projekt, das einen Werbebus beinhaltet. Dieser fährt durch die drei nördlichsten Präfekturen Japans, die stark von der Katastrophe 2011 betroffen waren. Teil der Bemühungen von Tokyo 2020 ist, die Spiele als „Wiederaufbauolympiade“ zu demonstrieren. Der Karawanenbus bleibt dabei zunächst einige Tage in Tokyo, ehe er in die Präfekturen Fukushima, Miyagi und Iwate fährt. Der erste Wettbewerb der Tokyo Games, Softball, findet ebenfalls in Fukushima statt. Und das am 22. Juli, zwei Tage vor der eigentlichen Eröffnungszeremonie.

Für die olympischen Spiele sind für die Zeit zwischen dem 24. Juli und dem 9. August ganze 339 Veranstaltungen vorgesehen. Von den 33 Sportarten sind 4 – Karate, Skateboarding, Sportklettern und Surfen – das erste Mal dabei. Zudem kehren die Doppel-Baseball- und Softball-Turniere seit 2008 zum ersten Mal wieder zurück. Die Vorbereitungen zur Durchführung des Wettbewerbs für rund 11.000 Athleten aus der ganzen Welt machen bisher gute Fortschritte. Die meisten Veranstaltungsorte waren Ende Januar zu 50 bis 70 Prozent fertiggestellt. Dies liegt auch daran, dass schon in diesem Sommer die ersten Test-Events dort stattfinden sollen.

Das Herzstück der olympischen Spiele ist das neue Nationalstadion in Tokyos zentralem Bezirk Shinjuku. Es soll im November fertiggestellt werden. Im Februar beendeten die Bauarbeiter bereits den eisernen Rahmen des markanten Holzdaches. Und schon im April wollen die Organisatoren Kartenanträge japanischer Fans annehmen.

Quelle: Mainichi

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